Monate: April 2009

Rustikale Bolognese

Zu jedem Gericht gibt es eine Geschichte, die man irgendwo aufgeschnappt hat. Mein weiß nicht ob es stimmt, hört sich zumeist aber plausibel oder sogar witzig an und eine gute Geschichte zum Essen kann auch nicht schaden. So sollen z.B. Maultaschen im Ländle ja „Herrgotts Bescheisserle“ genannt werden, weil man in der Fastenzeit unbemerkt Fleisch genießen konnte. Ich liebe ja Pasta. Sie ist so vielseitig und ich könnte tagelang verschiedene Nudelgerichte essen, ohne dass mir langweilig beim Essen würde. Deshalb ist auch meine Lieblingsgeschichte die der klassischen Bolognese. Bolognese war ursprünglich ein Gericht der armen Leute und wurde auch dementsprechend zubereitet – mit einfachen Zutaten. Hackfleisch, dass durch sterile Fleischwölfe gedreht wird gibt es auch noch nicht solange wie die ursprüngliche Bolognese. Das Original wurde also ohne Hackfleisch hergestellt, stattdessen hat man einfach übrig gebliebene Fleischstücke, die man nicht gut verarbeiten konnte, in einen großen Topf geschmissen und solange gekocht, bis das Fleisch zart war und vom Knochen abgefallen ist. Mehr also eine Art Ragout. Das Rezept Grundlage ist immer eine kräftige Tomatensoße. Zwiebeln (2), …

Essen, auf der Reise.

Essen in fernen Ländern kennt man ja. In Japan und Südkorea findet man häufig solche Formen von Restaurants, in denen man sich an eine Art Fliessband setzt und einfach nach dem Essen greift. Auch Tappas Bars in aller Welt gehen nach einem ähnlichen Prinzip vor.

Salt- & Pepperball von Chef’n

Seit Weihnachten bin ich im Besitz zweier Gewürzmühlen von Chef’n: Dem Saltball und dem Pepperball. Der erste Eindruck: Gut aussehen tun sie ja, die beiden Bälle. Und darauf kam es mir auch ehrlicherweise etwas an, als ich sie auf meinen Wunschzettel gesetzt habe. In der Küche ist das aber eher zweitrangig und im Praxistest am Herd können dann beide Bälle nicht wirklich mithalten: Die Griffe fühlen sich etwas unstabil an und man hat das Gefühl, sie könnten brechen. Tun sie aber bislang nicht. Praktisch hingegen ist, dass man nur eine Hand braucht – dafür mahlt man dann aber auch entsprechend länger, als man es mit einer normalen Gewürzmühle tun würde. Wesentlich länger. Ein Ausschlusskriterium für das Arbeiten direkt am Herd. Dafür klappt das Nachfüllen problemlos, auch wenn die Öffnungen etwas klein geraten sind. Nach dem ersten Testeinsatz am offenen Topf, habe ich mich dazu entschieden meinen bisherigen Salz- und Pfeffermühlen von Stoha treu zu bleiben. Für den Einsatz am Esstisch eignen sich die Bälle von Chef’n aber allemal und machen dort eine gute Figur.