Monate: Mai 2009

Frosta ist für virales Marketing da

Seit dem 12. Mai geht’s wohl schon los, ich habe erst vorgestern mein Paket und damit die Zusage von Frosta bekommen: Ich bin Frosta-Scout! Frosta-Scout? Frosta hat vor längerer Zeit nach Scouts gesucht, Menschen die Frosta Produkte testen wollen und darüber berichten. Ich bin kein Freund von Tiefkühlware, habe nur für den Notfall ein bis zwei Exemplare einer noch nicht vorgebackenen Tiefkühlpizza (und auch nur diese Variante) im Eis liegen. Und da Frosta ja ganz schön überzeugt von seinen Produkten zu sein scheint (keine Zusatzstoffe, echte Gewürze), habe ich mich auf gut Glück einfach beworben. Mehr als nicht schmecken kann’s ja nicht. Für die schnelle Mittagspause im Büro wird es schon reichen. Hoffe ich. Das BestechungsWillkommenspaket Heute kam dann also das Willkommenspaket an. Inhalt: Gutschein über 25 Euro für sechs „Gourmet Mahlzeiten“ (man muss allerdings erst in Vorkasse gehen und die Rechnungen einschicken), allerlei PR-Tüddelei (Kühlschrankmagnete, Firmenproskete, usw. Als interessant erweist sich aber die E-Nummern-Liste), Fragebogen um die Freunde zu interviewen, eine Frosta-Kochschürze und ein Paket Solino-Espresso. Vor allem beides letztere ist eine nette Dreingabe, …

The Fast & Furious: Essen in New York

Ende April war ich zum ersten Mal in meinem Leben in New York. Eine fantastische Stadt! Die Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Es ist schon etwas seltsam, wenn man wirklich zum ersten Mal in einer Stadt (oder in diesem Fall auch: In einem Land und auf einem Kontinent) ist, die man aber seit Jahren zu kennen glaubt. Seitdem ich wieder in Deutschland bin, fällt mir erst auf, wie verdammt häufig Serien und Filme in New York spielen. Ich genieße es, im Urlaub jeden Tag essen gehen zu können. In New York war das etwas anders. Es ist schier unglaublich, wie schnelllebig diese Stadt ist. Hektik und Tempo bestimmen da den täglichen Takt, die wenigsten Menschen essen zu Hause oder werfen da ihre Kaffeemaschine an. „To Go“ lautet das Zauberwort, für fast alles. Überall sieht man Hot-Dog oder Prezel-Verkäufer (Ja, unsere Brezeln sind da echt ein Verkaufshit) und ich behaupte, der durchschnittliche New Yorker verbringt vielleicht am Tag 30 Minuten mit der Nahrungsaufnahme – alle Mahlzeiten zusammengerechnet. Wir waren meistens Abends so gerädert vom Tag, dass …

Woknudeln mit Hühnchen

Das folgende würde ich so nicht nochmal kochen. Es war zwar nicht vermurkst, aber auch nicht etwas, was einem im Gedächtnis haften bleibt. Grund dafür, sind die sogenannten Woknudeln, die ich bei Real entdeckt habe. Brauchen angeblich nur 3-4 Minuten im Wok (pro 100g Nudeln 100ml Flüssigkeit) und können zum Gemüse gegeben werden. Nachdem ich also das Hühnchen in mundgerechte Stücke zerteilt, mit etwas Sojasoße, Sesamkörnern und Curcuma gewürzt, danach etwas mehliert und im Wok angebraten habe , ging das tote Tier bei 70 Grad in den Ofen zum Warmhalten. Im Wok habe ich erst Ingwer, danach allerlei Gemüse (dünne Möhrenscheiben, Paprika, Zwiebeln) etwas in Sojasoße weich geschmort. Danach kurz die Champions hinzugegeben und dann auch schon die Woknudeln mit der benötigten Flüssigkeit. Nun zum Problem: Die Woknudeln brauchen weit mehr Flüssigkeit als angegeben und es gestaltete sich als gar nicht so einfach, genügend Wasser hinzuzugeben, aber eben nicht so viel, dass es eine einzige Wasserpampe wird. Die werten Teiggenossen brauchten dann auch keine 4 Minuten, sondern gerne 9 Minuten. Und am Ende war alles …

Simple Lasagne

Ich habe ja schon kund getan, dass ich Pasta liebe. Dazu gehört aber eigentlich nicht Lasagne, habe ich auswärts noch nie bestellt und koche sie auch eher selten. Zuletzt habe ich eine Variante von Jamie Oliver abgewandelt probiert – und war schwer angetan. Das Grundrezept stammt ursprünglich aus „Jamies Kochschule„, ein Buch dass – wie ich finde – völlig falsch eingeschätzt wird. Zwar richtet es sich an Kochmuffeln und Anfänger, es ist aber innerhalb kürzester Zeit zu meinem Lieblingskochbuch avanciert. Die Rezepte sind vor allem eins: Simpel. Kein Schnick, tagelanges Suchen der Zutaten und vor allem eine Reduktion aufs Wesentliche. Kein unnötiger Pimp. Da ich sowieso zu der Spezies gehöre, die sich ein Rezept einmal durchliest und danach nach eigenem Gusto kocht, sehe ich dass auch alles als nicht zu tragisch an. Grundlage in dem Rezept ist wieder mal eine gute Tomatensoße, im Grunde wie im Rezept zur klassischen Bolognese. Diesmal aber tatsächlich mit Hackfleisch (Bio-Qualität, wenn man schon Hack nimmt). Direkt nachdem die Zwiebeln glasig und der Knoblauch kurz angebraten ist, gebe ich das …