Monate: Oktober 2009

Angetestet: Jamie startet mediterrane Produktreihe

Jamie Oliver ist echt ein Selbstvermarktungskünstler. Kochshows in den verschiedensten Formaten, Bücher über Bücher, Unmengen an Küchenzubehör und nicht zu wenig Lebensmittel. Ganz neu im Sortiment ist eine Mediterrane Produktreihe: Nudeln, Pesto, Saucen,Öl, Oliven, Balsamico. Ich muss zugeben, ein Jamie-Fan zu sein. Ich besitze fast jedes Buch, auch etwas Zubehör (die Pfannen sind echt top!) und finde den Kerl einfach sympathisch, nicht erst seitdem ich ihn auf Twitter entdeckt habe. Mein Ziel ist es ja auch, einmal in einem seiner Restaurants zu essen – aber leider komme ich selten nach London und zweitens sind die auf Monate ausgebucht. Kurzum: Die Latte hängt schon mal hoch, wenn Jamie jetzt mit Pesto und Pastasaucen um die Ecke kommt. Immerhin war er ja auch einige Zeit in Italien unterwegs und hat sich mehrfach als Fan der Italo-Küche geoutet. Drei Produkte im Test Für einen ersten Test habe ich mir die Italian Penne, die Rote Zwiebeln und Rosmarin Sauce und das Rucola-Zitronen-Pesto bestellt. Grundsätzliches zu den Produkten Die ganze Produktreihe wird in Italien, von lokalen Familienunternehmen produziert. Man findet …

Putenstreifen auf Rotwein-Tomatensoße

Hier eine recht schnelle aber köstliche Mahlzeit. Ich wollte was leckeres mit Reis zaubern und habe mal Kühlschrank und Vorratsraum durchstöbert.  Da habe ich ein paar Sachen gefunden, mit denen man was gutes zaubern kann. Hier das Ergebnis zum nachkochen: Erstmal eine ordentliche Portion Putenbrust in Streifen schneiden und marinieren (Soja-Soße, Olivenöl, Salz, Pfeffer, Senf). Wärend das ganze jetzt schön einzieht, einfach Pilze, Möhren und Gurke in Streifen bzw. Stücke schneiden. Jetzt sollten auch ein paar Tomaten in kleine Stücke geschnitten werden. Jetzt geht es an den Herd. In einer Pfanne die Tomaten mit eigenem Saft und einem Schuss Olivenöl braten. Jetzt saften die Tomaten ordentlich und köcheln vor sich hin, also packt man ordentlich Zucker, Salz und Pfeffer dran gibt etwas Senf dazu und lässt es weiter, auf niedriger Stufe, vor sich hin reduzieren. in der zweiten Pfanne braten wir nun die Putenbrust zusammen mit ein wenig Tomatenmark an. Hierzu sollte die ganze Marinade mit in die Pfanne. wenn die Marinade quasi weg gebraten ist und das Fleisch so eben gar, einfach das Gemüse …

Pasta mit Lammragout

Wenn man sich schon eine schöne Lammkeule holt, soll man auch etwas länger davon genießen dürfen. Die Reste deshalb einfach nach dem Festmahl klein schneiden und in die restliche Soße legen. Je nachdem wie viel Bratensoße ihr hattet, müsst ihr mit einem bis zwei zwei Litern Passata auffüllen. Falls auch zu wenig Fleisch übrig geblieben ist: Etwas (Bio-) Rindergulasch lässt sich hervorragend dazugeben, erhöht nur etwas die Kochzeit. Etwas gehackten Knoblauch und ein Lorbeerblatt zugeben und drei Stunden langsam köcheln lassen. Aufpassen, dass es nicht zu wenig Flüssigkeit wird, ansonsten mit Wein oder Wasser auffüllen. Das Fleisch sollte wirklich zerfallen und eins werden mit der Soße. Das werdet ihr schon merken. Eine halbe Stunde vor dem Ende noch 500g frischen Tomaten (oder guten Dosentomaten) und gehackten Rosmarin dazugeben. Danach mit Salz und Peffer abschmecken, ein Bündel frisch gehackten Basilikum und eine handvoll frisch geriebenen Parmesan unterheben. Etwas von der Soße dann mit der Pasta vermengen und auf den Teller geben. Nochmal eine ordentliche Kelle des Ragouts oben drauf, etwas Parmesan und mit bestem Olivenöl abrunden. …

Lammkeule mit Paprika und Orangen

Wenn Familienbesuch ansteht, darf es ja schon mal was sein. Was leckeres. Wie zum Beispiel eine Lammkeule, die nicht ganz so viel Arbeit macht. Der wichtigste Part beginnt aber schon beim Einkauf: Die Auswahl der richtigen Lammkeule. Lamm ist nicht gleich Lamm. Schlechte Qualität riecht und schmeckt man, das ist der penetrante lammige Geschmack. Bah. Lamm ist das Fleisch der Extreme: Entweder richtig lecker oder verdammt ekelhaft. Deshalb gilt: Keine halben Sache. Bei Lammfleich wird nicht gespart. Top Qualität kaufen oder gar nix. Aus Profikreisen wurde mir zudem angetragen, dass Neuseeländisches am Besten sein soll, von irischem sollte man die Finger lassen. Was wir brauchen ist also eine Keule, das geht auch preislich. Entscheidender ist vielmehr die Größe. Ich habe eine Keule von knappen 2 Kilo gehabt, wovon ich bestimmt nochmal 300-400g Fett und Sehnen entfernt habe. Das hat dann zwar für 4 Personen dicke gereicht, trotzdem waren manche Scheiben nicht so schön. Besser ist da schon eine größere Keule, sonst ist das Fleisch zu durchsetzt. Aus dem Rest kann man ja nachher Ragout machen …

Mamas Hefezopf

Es wird mal wieder Zeit für ein kleines Back-Rezept: Ein völlig unterschätzter Hefezopf, den man nicht nur zum Frühstück oder bei Kaffee und Kuchen mit den betuchteren Verwandten genießen kann. Auch als Dessert, gefüllt und mit leckerer Marmelade garniert, ist der klassische Hefezopf ein absolutes Highlight!Also habe ich mal in den Kochbüchern von Muttern gestöbert, und auf einen leckeren gerührten Hefeteig gestoßen. Dieser ist ein wenig aufwendiger, allerdings wunderbar machbar, wie immer muss man bei Hefe aufpassen, dass es ihr nicht zu kalt wird und man die nötige Menge Zucker dazu gibt. Also für das Hefestück nehmen wir erstmal 500 Gramm Mehl, einen Hefewürfel, einen Schuss warme Milch und nen Teelöffel Zucker. Im Mehl nun eine kleine Kuhle ausheben, die leicht mit Zucker und Milch verührte Hefe rein, mit dem Mehl abdecken und bedeckt ab in den lauwarmen Ofen. Hier geht das ganze dann für zwanzig Minuten bis das Hefestück ca. doppelt so groß ist. In der Zwischenzeit 2 Eier, 125 Gramm Butter und 125 Gramm Zucker schön sahnig schlagen. Die Butter sollte natürlich nicht …

Erfrischende Limettencreme

Und weil mir das Buch „Gesund schmeckt besser“ von Gordon Ramsay so gut gefällt, gibt’s nochmal was daraus, diesmal einen Nachtisch: Limettencreme. Da ich ja auch nicht so der große Nachtischler bin, passte mir sowohl das fruchtige, als auch die simple Zubereitung gut in den Kram. Aber auch hier musste ich etwas die Angaben verändern – es kam einfach nicht aus. Drei (statt im Original zwei) Blätter Gelatine einweichen. In der Zwischenzeit 150ml Limettensaft abmessen. Gordon verwendet den Saft von 4 Limetten (das sollen 150ml sein), aber bei mir ergeben das nicht einmal 100ml. Es empfiehlt sich also noch mehrere Limetten in der Hinterhand zu haben oder etwas Limettensaft von Hitchcock (beispielsweise). Dazu noch 50ml Wasser und mit 100g Zucker unter Rühren kurz aufkochen. Den Topf danach von der Platte nehmen und die ausgedrückte Gelantine einrühren. Das ganze nun abkühlen lassen. Zwei Eiweiß schlagen, bis sie etwas steif werden. Jetzt schön weitermachen, aber langsam 75g Zucker dazu geben, bis sich eine glänzende Masse ergeben hat. So richtig fest wird es aber bei mir nicht, trotz …

Selbstgemachte Pizza – Die schnelle Variante

Wenn’s mal wieder schnell gehen soll und man selbst den minimalen Aufwand scheut, ist ja meist der Griff zum Hörer (oder Online-Formular) nicht weit: Das Pizza-Taxi muss her. Aber meinen Unmut über die Qualität der Bringdienste in Düsseldorf habe ich ja – trotz okayer Ausnahmen – schon zum Ausdruck gebracht. Was bleibt? Richtig, selber machen. Aber eben schnell und trotzdem gut. Dazu greife ich auf Fertigteig zurück. Jaja, meckert nur mal alle. Mir egal. Wenn vorhanden nehme ich immer die Teig-Variante die nicht in einem Paket zusammen mit Käse und Sauce steckt. Falls doch: Ich bin so dekadent und schmeiße den anderen Schrott gnadenlos weg. Ekelhaftes Zeug. Der Teig wird ausgerollt, mit Mehl eingerieben und nochmal richtig ausgerollt. Das ergibt bei mir nachher immer genau die Größe eines normalen Blechs. Danach: Sauce! Wenn ihr lecker selbstgemachte vom Vortag da habt: Wunderbar. Wenn nicht: Ich finde die Sugos von Cucina Antica auch ganz okay dafür. Auch nicht da? Na gut, dann wenigstens leckere Dosentomaten auf die Schnelle salzen, pfeffern, mit etwas frischem Basilikum (ok, ok – …

Fuerteventura

Wenn ihr diesen Beitrag lest, sitze ich (Ben) schon im Flieger Richtung Fuerteventura. Da werde ich nicht nur ordentlich urlauben, sondern auch lecker Cerveza, Papa Arrugadas, Mojos und Frischfisch genießen und euch hoffentlich ein paar schöne Impressionen und Rezeptideen mitbringen. In der Zeit müsst ihr aber trotzdem nicht neue Rezepte verzichten. Bei mir hatte sich so viel aufgestaut, dass ich genügend Artikel vorgeschrieben habe, dass riecht sogar noch für die Woche nach meiner Rückkehr. Außerdem habt ihr ja noch Can, der bleibt ja hier im kalten Deutschland während ich bei knappen 30 Grad im Meer plansche. Hahaha! Bis in Bälde!

Noodles in Bielefeld

Es heißt ja oft, Bielefeld existiere nicht, aber ich habe mich auf den Weg in den wilden Osten NRWs gemacht, und durfte feststellen, dass Bielefeld auch kulinarisch etwas zu bieten hat. Zwar gibt es nach Aussage einiger Bielefelder nicht viele gute Restaurants, aber ich habe eins gefunden. Das „Noodles“, mitten in der Innenstadt bietet einiges. Fangen wir mit dem ersten Eindruck an: Von außen sieht man erst nur die Sushi-Bar, die lässt man dann rechts liegen und geht in den ersten Stock. hier findet man ein aufgeräumtes, nicht allzu pseudo-stylish aber modern eingerichtetes Restaurant. Die Bar macht einen aufgeräumten aber gut ausgestatteten Eindruck. An einer Seite gibt es viele lange Tische, es kann also passieren, dass man auch mit fremden an einem Tisch sitzt, was aber sehr nett sein kann, wenn man ins Gespräch kommt. Der Service ist aufmerksam und schnell. Die Mischung aus jungen und älteren, erfahrenen Servicekräften funktioniert. Man hat nie das Gefühl genervt zu werden, aber ein zwischenzeitliches „ist bei Ihnen alles in Ordnung?“ hinterlässt immer den Eindruck, man kümmert sich. Die …

Asiatisches Rinderfilet aus dem Wok

Besser nie als spät – Nutri Culinary sucht schon seit einiger Zeit nach den schnellsten Rezepten der Kochblogger-Welt und da hab ich doch auch noch was im Köcher. Natürlich, standardmäßig käme Pasta auf den Tisch – aber das ist irgendwie zu einfach und es sind schon zu viele schnelle Pastarezepte eingereicht. Also machen wir doch was mit kleinen Nudeln – Reis. Das Rezept stammt im Original aus dem dem gerade erst ergatterten Buch von Gordon Ramsay, allerdings habe ich einige Veränderungen vorgenommen da mir das Gericht weder soßig genug war, noch ich alle Zutaten dafür hatte. Den setzen wir auch als erstes direkt an. Ich habe einen Jasmin-Reis aus dem Chinaladen entdeckt, der schön aufgeht und wunderbar aromatisch schmeckt. Dabei verfahre ich nach der Tassen-Methode: Eine Tasse Reis auf zwei Tassen Wasser. Zum Schluss gebe ich noch immer eine Tasse für den Topf als Bonus dazu und bin damit immer gut gefahren. Etwas Salz und dann auf mittlerer Stufe bei geschlossenem Deckel köcheln. Bei besagtem Reis reichen auch übrigens locker zwei Tassen für drei bis …