Monate: Dezember 2009

Kanelbullar

In meinem Schwedenurlaub diesen Sommer habe ich diese köstliche, kleine Süßspeise entdeckt: Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken. Jeder Schwede kennt sie, jeder backt sie. Hiernach könnt ihr sie auch machen. Passt natürlich richtig gut zur Weihnachtszeit. Also, was brauchen wir dafür? Nicht zu viel exotisches, sondern meist Dinge, die man zu Hause haben kann: 1 Hefewürfel 155 g Zucker 300 ml Milch 2 Eier 220 g Butter 1 TL Salz Kardamom 750 g Mehl 2 EL Zimt 2 EL Wasser Hagelzucker Also, Hefe in ein wenig Milch zerrühren, die Milch sollte nicht allzu kalt sein. Danach 110 Gramm vom Zucker, die restliche Milch, 1 Ei, 120 Gramm zerlassene Butter, Salz, Mehl und je nach Geschmack ordentlich Kardamom hinzu geben. Jetzt wird das ganze ordentlich verrührt und gut kneten. Das dauert dann schonmal zehn Minuten. Also, keine Müdigkeit vorschützen! Jetzt abdecken, ab in den lauwarmen Ofen (höchstens 50°) und 30 Min. gehen lassen. Nun wird der Teig ausgerollt. das ganze sollte ungefähr nen halben cm dick sein. Das ganze wird dann mit folgender Füllung bestrichen: einfach 100 …

Teppich aus Wurst

Das hat tatsächlich noch gefehlt: Teppiche in Wurstform. Wahlweise in Salami, Bierschinken, Mortadella, Blutwurst. Besonders den Bierschinken finde ich sehr gelungen. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, schaut mal nach auf Wurstteppich.de.Preise richten sich nach Modell und Größe und gibt’s leider nur auf Anfrage.

Bagels richtig zubereitet

Spätestens seit meinem Trip to NYC bin ich ein absoluter Bagel-Fanboy. Wie man selber hervorragende Bagels macht, hat Can ja erläutert. Ein anständiger Bagel ist aber erst die halbe Miete, denn auf die richtige Zubereitung kommt es an. Das Besondere an einem Bagel ist offensichtlich: Da fehlt was. Das typische Bagel-Loch ist aber nicht nur nett anzuschauen, sondern ist wichtig für die weitere Zubereitung.Der Bagel wird aufgeschnitten und ordentlich gegrillt/getoastet: Kurz, dafür bei starker Hitze. Natürlich nicht so stark, dass wir Holzkohle produzieren. Das Resultat ist das, was einen Bagel so besonders macht: Er ist außen knusprig, mit leichten Röstaromen, dafür darunter herrlich weich. Das klappt nur dank dem Loch, denn dadurch ist der Bagel überall gleich dick und die Hitze des Grills/Toasters kann den Bagel gleichmäßig rösten. Mit einem Brötchen-Klumpen kann das nicht funktionieren. Die Bagelstände auf den New Yorker Straßen grillen die Bagel auf solchen Ketten-Grills, die man vielleicht vom Frühstücksbuffet des Club-Urlaubs kennt – der Bagel wird dabei automatisch über die Hitzestelle gezogen. Was man nun damit macht, sei jedem selbst überlassen. …

Meica macht das Weihnachten

Es war Montagabend und ich döste auf der Couch nach einem anstregenden Arbeitswochende vor mich hin. Doch dann kam sie – DIE Meica-Werbung. Die, in der der Knackwurst-Lieferant doch tatsächlich Werbung für sein Produkt macht (logisch) – und zwar für den Weihnachtsabend. Richtig. Da sitzt die Familie groß beisammen, versammelt sich um den Tisch und was gibt’s auf den Letzteren? Zwei Dosen Meica-Knackwurst. Ich muss sagen: Weihnachtsfeeling pur! Da kam ich echt aus dem Lachen nicht mehr raus. Seitdem ich mich zurückerinnern kann, gab es bei uns immer etwas Festliches auf den Tisch. Nur eine Ausnahme, Miracoli, gab es mal als das bestellte Fleisch schlecht war und alles andere ausverkauft. Aber das liegt bestimmt über 10 Jahre zurück. Weihnachten und ein festliches Essen gehört zusammen. Da die Familie auch im Mittelpunkt steht gibt es bei uns meistens etwas „aktiveres“ Essen, wie Fondue oder Raclette. Da bleibt mehr Zeit zur Interaktion und Kommunikation, der ganze Vorgang „Essen“ dauert länger und es verstärkt meinen Gedanken des „festlichen Rituals“. Und dann das. Knackwurst. Leider ist Meica auch ein …