Monate: Januar 2010

Balsamico „Tradizioni Reggiane“

Es gibt ja immer wieder lustige Menschen, die einige Gesöffe bzw. „Marken-Produkte“ als guten Balsamico zu bezeichnen, da gibt es jedoch feine Unterschiede. Ein guter Essig kann wie ein guter Wein viele Geschmacksnoten haben, im Abgang weicher oder saurer sein. Es gibt zu diesem Zweck auch etliche Fachmänner und Frauen, die sich diesem Produkt verschrieben haben. Mit einem guten Balsamico kann man nicht nur Salate verfeinern oder Soßen leicht säuern. Einen wirklich guten Essig kann man sich auch einfach auf ein Stück Weißbrot träufeln, dann noch etwas Salz und Pfeffer dazu und gut is! Ein Salat braucht auch nicht unbedingt eine raffinierte Soße, da reicht auch manchmal ein Schuss Balsamico. Einen wirklich guten Balsamico habe ich im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe da meine Liebe zum fälschlicher Weise als „schlechten Wein“ bezeichneten Gebräu entdeckt. Der Tradizioni Reggiane ist mindestens 12 Jahre alt und liegt im mittleren Preissegment. 100 ml kriegt man für ca. 16 Euro und wird nicht enttäuscht. Natürlich darf man ihn nicht inflationär und Literweise benutzen, aber man genießt ihn …

Was in Fast-Food-Küchen so passiert…

Was sich in der Küche der Fast-Food-Pizza-Kette „Dominos“ in Amerika abgespielt hat ist echt ekelhaft. Das Ganze ist zwar schon aus dem April, macht es aber nicht wirklich besser. Zwei Mitarbeiter haben sich gegenseitig gefilmt, mit welchen speziellen Zutaten und Techniken man die Pizzen „verfeinert“: Klar, die Angestellten haben bewusst gehandelt und sich einen Spaß daraus gemacht, das Essen zu verseuchen. Aber  immer wieder liest und hört man auch hier von hygienischen Katastrophen. Man darf nicht alle Fast-Food-Filialen, Imbisse (und auch Restaurants) über einen Kamm scheren und sollte auch bloß nicht die angeblichen „Doku-Soaps“ im TV für sonderlich repräsentativ halten. Trotzdem: Ich habe den (subjektiven) Eindruck, dass mit der Einhaltung von Hygiene-Standards viel zu sorglos umgegangen wird (nicht nur von der Betreiber-Seite, auch von den Kunden). Das fängt bei so simplen Dingen wie Händewaschen an und hört bei der Lagerung und dem Einkauf von Lebensmitteln auf. Grund ist meines Erachtens oft ein gnadenloser Preiskampf: Hygiene kostet Geld. Sowohl direkt (funktionierende Kühlgeräte, etc.) als auch indirekt (Personalkosten für Reinigung, Weiterverwendung vergammelter Lebensmittel). Wenn man sich die …

Barcoo – Lebensmittelampel auf dem iPhone

Die Diskussion über eine Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel ist ja schon älter und ruht leider aktuell. Ich bin durchaus ein Freund dieses Systems, dass ähnlich wie in Großbritannien einen schnellen Überblick darüber gibt, was denn nun in den Lebensmitteln drin steckt und dies zusätzlich über Ampel-Farben kategorisiert. Viele Food-Konzerne sehen das natürlich anders und haben scheinbar genügend Druck auf die (damals noch regiergende) große Koalition aufgebaut. Dumm für den Verbraucher, für den natürlich auch noch andere Informationen interessant sind. Natürlich gibt es darüber zahlreiche Informationen im Netz, wie z.B. das bereits oben verlinkte Foodwatch. Doch beim Einkauf nutzt das meistens wenig, die ganzen Tricks und betroffenen Prdoukte kann man unmöglich im Kopf haben. Abhilfe gibt es jetzt fürs iPhone – mit der kostenlosen App „Barcoo“. Mit der kann man ganz einfach die Barcodes eines Lebensmittels scannen und erhält danach die passenden Informationen. Neben der Lebensmittel-Ampel gibt es auch Informationen darüber, ob man z.B. einem Produktplagiat (z.B. Analogkäse) aufgesessen ist. Interessant ist sind sicherlich auch die Informationen für Vegetarier oder Veganer. Die am häufgisten genutzte Funktion wird …

Alfredo – Der rote Pizzaofen

Nachdem ich meinen Unmut über die Düsseldorfer Pizza-Taxen und gleichzeitig meine Fertig-Teig-Version kund tat, habe ich ja ordentlich Dresche in den Kommentaren bezogen. Gar nicht zu unrecht, wie ich mittlerweile festgestellt habe. Auf der angekündigten Suche nach einem Stein für den Backofen bin ich relativ schnell auf diverse Foren gestoßen, in denen die gleiche Frage schon gestellt worden ist. Die Meinung war in den meisten Fällen, dass sich ein Stein für einen Backofen (wie ihn auch scheinbar einige Hersteller wie AEG selbst produzieren) nicht lohnt: Ein normaler Backofen wird erstens nicht heiß genug und braucht zweitens viel zu lange zum Vorheizen – pure Zeit und Stromverschwendung. Desöfteren wurden Pizzöfen empfohlen, oft der rote „Alfredo“. Ich war skeptisch. Nach einem Abend in der dazugehörigen Chefkoch.de-Gruppe (und vielen positiven Berichten) entschloss ich mich, den roten Ofen eine Chance zu geben. Die große Skepsis… Die Entscheidung fiel einige Wochen vor meinem Geburtstag (der ist Anfang Dezember) und ich entschied mich schweren Herzens zu der Option: „Wünschen statt selbst kaufen“.  Der kleine Haken: Auch mein gesamtes Umfeld war dem …