Monate: Juli 2012

Von Apulien bis Zabaione: So schmeckt der Salento

Moin ihr Pommespanzer. Oder um es auf italienisch zu sagen: Feliz Navidad! Wie lange wünschte ich mir endlich einmal in Italien Urlaub zu machen! Keine Ahnung warum wir es noch nie getan haben, aber wenn man als Foodfreak sich die ganze Zeit Pasta, Pizza und Pistazien reinpfeift, sollte man doch zumindest mal recherchieren, wie das denn vor Ort so ist. Also direkt in Italien. Und jetzt war es soweit, hinter mir liegen 12 Tage im Salento. Das ist der untere Teil vom Stiefel (Apulien) des Stiefels (Italien). Rechts das adriatische Meer, links das ionische Meer. Feine Sandstrände mit einem azurblauen Meer, wie man es in der Karibik erwarten würde. Temperaturen von 32 bis 47 Grad. Einfach nur traumhaft. Wir waren überwiegend in der Provinz Lecce unterwegs, mit Mietwagen erkundeten wir aus unserem Hotel (in der Stadt Lecce) die Region. Generelles zur Esskultur Bevor wir direkt zu den konkreten kulinarischen Erfahrungen kommen, ein paar generelle Eindrücke: Es ist da warm. Sehr warm. Heiß. Unglaublich heiß. Einmal waren es 47 Grad in der Sonne. Und dem hat man sich …

Hipness zwischen Brötchen: Freddy Schilling – Die Burgermanufaktur

Geht man durch die Kölner Südstadt, ergeht es einem manchmal wie in Berlin-Mitte. Die Leute wollen Hip sein, kleiden sich so und wollen anscheinend auch so essen. Nur 150 m vom Südbahnhof entfernt befindet sich in der Kyffhäuser Str. ein immer proppevoller Laden, nicht größer als ein mittelgroßer Kiosk mit offener Küche: Freddy Schilling – Die Burgermanufaktur. Schaut der versierte Hipster vor dem Besuch auf die Homepage entdeckt er eine kleine Geschichte über den angeblich ersten Hausmann der Republik, der von Amerika träumt und seine Kinder irgendwann mit Burgern überrascht. Er verfeinert seine Burger und erfreut so seine Liebsten. Ehrlich, einfach, hausgemacht – das soll die Botschaft dieser kleinen Story sein. In dieser Tradition sieht sich auch die Burgermanufaktur. Und wenn man in den Laden kommt, wird auch alles getan, damit man sich wie in einer großen Familie fühlt. Die Ansprache an der Bar ist direkt und bewusst freundlich, man duzt sich. Für mich kein Problem, ich mach das ja auch so. Für einige ist das eventuell etwas befremdlich, aber anscheinend nicht für die Kölner …