Jahr: 2013

Vegetarischer Caesar Salad mit Knusper-Tofu

Ein Klassiker, dieser Salat. Mag ich sehr gerne, geht hervorragend als vollwertige Mahlzeit oder in kleinerer Portion zu einem Burger. Oft wird der Salat mit gebratenem Hühnchen serviert. Das ist als Beilage zu einem Burger vielleicht nicht ganz passend, außerdem ist Hühnchen ja so eine Sache. Ich kaufe nur gutes Bio-Huhn, alles andere ist Tierquälerei. Aber statt 3,99 Euro für das Kilo, zahlt man dann schon mal 8, 9 oder mehr. Das macht den Salat dann schon zu einer teureren Angelegenheit. Außerdem: Muss es immer Fleisch sein? Nope. Tofu als Ersatz ist wohlbekannt und gerne genommen. Schmeckt nach nix und kann man alles mit machen. Aber: Es ist auch irgendein wabbeliges Zeug. Richtig knusprig geht das nicht, aber dass gibt gerade bei solch einem Salat den Kick. Der Trick: Wir panieren den Tofu im Grunde wie ein Schnitzel und schon haben wir unseren Knusper-Tofu. Ein Hinweis dazu: Den Dreh dafür habe ich erst später raus gehabt. Auf den Fotos selbst seht ihr den Salat mit ganz normal angebratenem Tofu – war zwar okay, aber kann …

Schießt man besser auf den Mond: Spaceburger

Spaceburger: Über Jahre der einzige Herausforderer großer Fast-Food-Ketten, lange bevor die neuen Hipster-Burgeretten Düsseldorf überschwemmten. Man kann also positiv formulieren: Hier hat man schon vor Jahren den Trend erkannt. Das einzige Problem: Man hat es nie geschafft, ihn auch wirklich umzusetzen. Da wird der Wookie in der Pfanne verrückt Ich weiß gar nicht, seit wann es den Laden in der Altstadt gibt. Wenn man sich den Zustand des Interieurs anschaut, ungefähr seit 1750. Also lange vor dem Auslaufen der USS Enterprise NCC-1701. Eine groteske Mischung aus China-Restaurant, Eckkneipe und 70er Jahre (das Restaurant, nicht das Raumschiff). Ein goldgerahmter Chewbacca soll wahrscheinlich vom hohen Abnutzungsgrad ablenken, so richtig will das aber nicht gelingen. Ich weiß nicht, ob sich hier irgendjemand Gedanken um die Einrichtung gemacht hat, wirklich Gedanken über einen guten Burger auf jeden Fall nicht – der Blick auf den Speisefaltplan beweist es (optional auch als Bildband in Roboter-der-Sterne-Optik erhältlich). Rund 30 oder gar 40 verschiedene Variationen – hauptsächlich Rind, einige Veggie und auch Geflügel – finden da ihren Platz. Im Grunde basiert alles auf dem Hamburger oder …

Der Burger vom Laufsteg: What’s Beef

Was wäre Düsseldorf, die Stadt der Reichen und Schönen, in der die Nubsies und Jetsetter im Pelz über die Kö flanieren ohne den passenden Gossip?  Und was What’s Beef uns da schönes geliefert hat! Gute Burger – Schlechte Burger: Die neue Seifenoper aus Düsseldorf Fast wäre alles ganz normal gewesen: Man feiert eine große Eröffnungsparty, alle sind begeistert und das Geschäft kann starten. Nicht aber so bei What’s Beef, das aus Gründen, die man selber auch nicht wirklich offen auf der Facebook-Seite kommunuziert hat, kurz nach der Eröffnung wieder schließen musste. Es fehlte halt etwas, Konzession, tralala – diverse Gerüchte machten die Runde. Und währenddessen dachte sich jemand anders: Geil, mach ich doch einen Burgerladen auf! Das Ding heißt dann statt „What’s Beef“ einfach „Beefy Burger“, die Corporate-Color wird ebenfalls ein schönes Rot und ein rundes Logo mit schräg gestellter Schrift gefiel mir schon immer gut – fertig war das Gegenkonzept mit ein paar offensichtlichen Überschneidungen. Nur die eigene Domain vergaß man wohl sich zu registrieren, also reservierten Fluchs die Jungs & Mädels von What’s …

Willkommen im Wilden Westen: Richie’n Rose

Unter den Herausforderern der seit Jahren etablierten Spaceburger, ist das Richie’n Rose – Burger No. 1 fast schon ein alter Hase – seit April 2013 werden hier Bürger mit Burgern versorgt. Die Lage ist dabei ein Glücksgriff: Ganz in der Nähe des Friedensplätzchens und der Lorettostraße – zentral und doch irgendwie idyllisch und ohne großen Straßenlärm. Über dem Eingang weist ein großes Geweih schon mal direkt den Weg: Willkommen im Wilden Westen, willkommen im Beef-Country. Selbst ist der Gast Das Auffälligste am Konzept: Selbstbedienung. Man stellt sich an der Kasse an, ordert seinen Burger nebst Beilagen, nimmt sich das kühle Nass aus dem Kühlschrank und lässt direkt die Dollarscheine am Tresen. Dazu gibt man – die Starbucks-Jünger unter Euch werden das kennen – seinen Namen an, der dann später ausgerufen wird. Statt Iced-Caffe-Soja-Venti-Double-Karamell-Latte gibt’s dann aber den Italian Buffalo, Big Brother oder natürlich klassische Varianten wie den Cheeseburger. Neben zwei fleischfreien Varianten – darunter eine ganz vegane Option –  stehen zudem der California-Spring-Roll, ein Wurst- und ein Düsseldorfer Burger gerade auf der Tafel. Da ist …

Ein Burger für die Queen: Stier Royal

Was macht man, wenn man mit der Bronx Bar bereits einen hippen Hotspot in Düsseldorf betreibt? Richtig, macht eröffnet das nächste Restaurant. Stier Royal, Untertitel „Fleischfreunde Friedrichstadt“, hat seit ca. einer Woche die Pforten geöffnet und lockt mit leckeren Burger-Variationen. Frisch eröffnet – trotzdem schon rappelvoll Im Vorfeld wirbt man sowohl auf Facebook, als auch auf der provisorischen Speisekarte für Verständnis: Noch ist alles neu, man muss sich einspielen, tritratrulalala. Deshalb gibt es nur eine provisorische Speisekarte, von der zahlreiche Burger-Variationen grinsen. Später sollen Hot Dogs, Steaks, Sandwiches und mehr folgen. Die Erwartungen scheinen im Vorfeld erstmal groß zu sein: Noch bevor der erste Burger seinen Weg in den Schlund eines hungrigen Kunden gefunden hat, sammelt man auf Facebook für die eigene Fanpage weit über 1.000 „gefällt mir“-Angaben. Für ein noch nicht eröffnetes Restaurant ist das schon mal eine Hausnummer, das schaffen andere selbst nach Jahren erfolgreicher Etablierung am Markt nicht. Der gute Ruf der Bronx Bar macht sich schon im Vorfeld bezahlt. Und so sieht’s dann auch vor Ort aus: Trotz Tausend Grad Außentemperatur (wir besuchten …

Vollkorn-Frischkäse-Carbonara mit Kresse

Der Urlaub steht gerade kurz bevor, die Reste müssen weg. Ihr kennt das. Herausgekommen ist dieses Blitzgericht, über das ich eigentlich – wie immer – gar nichts schreiben wollte. Dann war es aber doch recht schmackhaft, so schnell zubereitet und der Blog auch schon etwas länger wieder zu inaktiv… Here we go: 150g Vollkornspaghetti 10 Kirschtomaten 2 Eier 1 EL Frischkäse Etwas frischen Parmesan 3 Scheiben Schwarzwälder Schinken 1/4 Knoblauchzehe Als erstes das Nudelwasser aufsetzen und dann die Pasta der Packungsanleitung entsprechend kochen –  das Gericht ist Ruckizucki fertig! Den Schwarzwälder Schinken vom Fettrand befreien und in kleine Stücke schneiden. Mit wenig Olivenöl bei mittlerer Hitze bräune. In der Zeit den Knoblauch fein hacken und dazugeben. Danach die Kirschtomaten vierteln und ebenfalls dazu geben. Leicht salzen und Pfanne/Topf auf kleinere Flamme stellen. Die zwei Eier mit dem Frischkäse und Parmesan zu einer Creme verrühren. Sobald die Spaghetti al dente sind, abgießen und in die Pfanne geben. Die Eier-Frischkäsemasse dazugeben und alles vermengen. Auf einem tiefen Teller anrichten, frische Kresse drüber streuen und etwas frisch gemahlenen schwarzen …

Feuer & Flamme: So war das Angrillen

Ein paar Tage liegt es nun hinter uns – das „Angrillen“, die große Topf&Löffel Grillparty. Und die waren auch notwendig um mal ordentlich durchzuatmen und zu rekapitulieren. Es war wirklich ein großes Event – auch wenn das Wetter leicht hinter den Ankündigungen zurückblieb. Der Stimmung tat das trotzdem keinen Abbruch und wir hatten einen großartigen Tag. Neuland: Kochen für die Massen Das Angrillen war für uns eine wertvolle Erfahrung: Keiner von uns hatte zuvor so etwas für so viele Menschen gemacht – wir haben für rund 40 Leute geplant. Mit begrenztem Budget (eigentlich für 30 Leute ausgerichtet) mussten wir natürlich auch ordentlich kalkulieren – die richtige Vorbereitung ist hier das A&O. So verbrachten wir beispielsweise schon im Vorfeld 6 Stunden in der Metro, nur um Angebot, Mengen und Preise zu checken. Auf dieser Grundlage wälzten wir noch ein paar Rezepte und entwarfen den finalen Schlachtplan. Und auch wenn es sich „nur“ um ein Grillen gehandelt hat – die damit verbundene Arbeit war enorm. Daran waren wir natürlich nicht ganz unschuldig, denn wir hatten hohe Ansprüche an …

Kohle & Grillrost – Die Topf&Löffel Grillparty

Ihr kennt uns – wir sind nicht nur Foodies, sondern auch bei Technik immer vorne mit dabei. Wir haben schon mit dem iPhone Butter geschmiert, da habt ihr noch Halbfettmargarine gegessen. So! Auf jeden Fall dachte sich das auch Spontacts. Das ist wieder so ein hipper neuer Kram. Online-Dienst (Website und App), bei der man sich spontan zu Events verabreden kann. Der Deal: Wir machen da ein Event für 30 Leute, zahlen tut Spontacts. Ein idealer Anlass für die erste Topf&Löffel-Grillparty! Wir werden also für Verpflegung sorgen – inklusive Hopfenkaltschorle und Weinchen. Was wir genau auftischen steht noch nicht fest, aber wir lassen uns natürlich was Feines einfallen. Wir denken da z.B. an einen ganzen Fisch im Kräuterbett. An ein schönes Stück Rinderhüfte, im ganzen gegrillt. Aber: wir werden sehen. Noch steht nichts fest, außer das: 21. April 2013 14:00 Uhr Grillplatz im Park an der Ulenbergstraße Düsseldorf (Sanitärzellen vorhanden) Wir bringen Verpflegung für 30 Personen mit Anmelden müsst ihr Euch über Spontacts – das Event findet ihr hier. Sollten sich mehr als 30 Leute anmelden, …

Topf & Löffel bei Canon M & Nelson M

Ein Sternekoch, eine neue Kamera und eine „Private Kitchen“ in einem Hamburger Hotel voller Blogger – hört sich nach einer ungewöhnlichen Kombi an? War es auch, aber absolut lohnenswert. Bereits Anfang Dezember lud Canon ausgewählte Food-, Foto- und Lifestyle-Blogger nach Hamburg ein, darunter auch Topf & Löffel. Während Sternekoch Nelson Müller am Herd zauberte, wollte Canon uns Bloggern die neue Systemkamera „Canon M“ vorstellen. Wie das gelungen ist und was wir von Kamera und Essen halten erfahrt ihr in unserem kleinen Reisebericht. Als Bonus konnten wir Nelson sogar ein kleines Interview abschwatzen, bei dem wir besoffen rumsaßen und er geduldig unsere Fragen beantwortet hat – alter Medienprofi! Disclaimer: Canon hat uns nach Hamburg eingeladen, wir wurden aber zu nichts verpflichtet. Der Artikel ist freiwillig und kein Mensch hatte irgendein einen Einfluss darauf, was wir wann wo wie schreiben. Künstler am Herd Der 3. Dezember 2012: Im noblen Hotel East in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hamburger Reeperbahn wurde fürstlich aufgetischt, die Sinne von Topf & Löffel zielgerichtet angesprochen. Fotografie wurde mit kulinarischen Highlights verbunden. Denn – auch wenn …