Topf & Löffel bei Canon M & Nelson M

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Ein Sternekoch, eine neue Kamera und eine “Private Kitchen” in einem Hamburger Hotel voller Blogger – hört sich nach einer ungewöhnlichen Kombi an? War es auch, aber absolut lohnenswert. Bereits Anfang Dezember lud Canon ausgewählte Food-, Foto- und Lifestyle-Blogger nach Hamburg ein, darunter auch Topf & Löffel. Während Sternekoch Nelson Müller am Herd zauberte, wollte Canon uns Bloggern die neue Systemkamera “Canon M” vorstellen. Wie das gelungen ist und was wir von Kamera und Essen halten erfahrt ihr in unserem kleinen Reisebericht. Als Bonus konnten wir Nelson sogar ein kleines Interview abschwatzen, bei dem wir besoffen rumsaßen und er geduldig unsere Fragen beantwortet hat – alter Medienprofi!

Disclaimer: Canon hat uns nach Hamburg eingeladen, wir wurden aber zu nichts verpflichtet. Der Artikel ist freiwillig und kein Mensch hatte irgendein einen Einfluss darauf, was wir wann wo wie schreiben.

Künstler am Herd

Der 3. Dezember 2012: Im noblen Hotel East in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hamburger Reeperbahn wurde fürstlich aufgetischt, die Sinne von Topf & Löffel zielgerichtet angesprochen. Fotografie wurde mit kulinarischen Highlights verbunden. Denn – auch wenn man es unseren Arrangements nicht immer ansieht – gutes Essen und Fotografie passen absolut zusammen. Ein Rezept zu kreieren, einen Teller anzurichten heißt auch die richtigen Verhältnisse zu finden, Spannung aufzubauen, Platz zu lassen, Abwechslung zu bieten. Seinen eigenen, unverwechselbaren Stil zu finden. Ganz wie beim Fotografien.

Nach unserer Ankunft und einer erster Einführung durch Canon in die neuen Kameras durften wir dann mit unserem Highlight beginnen: Nelson Müller beim Kochen stören. Während Can den Lachs von Gräten befreite und für ein Lachstartar in feinste Stücke hobelte, tranchierte Ben das Fleisch das für den Hauptgang. Männer und große Messer…. rooaaar. Die anwesenden Foodbloggerinnen durften sich ganz emanzipiert mit dem Obstschneiden abfinden. Und es wurde gut. Klassiker, wie Entrecôte mit Kräuterkruste oder Saltimbocca vom Lachs standen genauso auf der Agenda wie ein Lachsespuma und geschmorte Kalbsbäckchen. Neben dem Zubereiten kam natürlich auch das Genießen nicht zu kurz. Denn neben dem Essen gab es auch verschiedene Weine für uns. Highlight: Einen 2011er Sauvignon Blanc “Fryer’s Cove” aus Südafrika. Nicht alleinig Schuld an den Kopfschmerzen am nächsten Morgen, aber zu einem Großteil…

Das kulinarische Fazit: Kasalla! Offensichtlich kocht Nelson bei Lanz & Co nicht mit Plastikgemüse, sondern mit echten Zutaten. Das war richtig richtig stark. Man kann kaum ein Gericht hervorheben, weil wirklich alles so unglaublich war. Besuch in seinem Essener Restaurant ist fest eingebucht. Der eigentliche Kracher: Nelson selbst. Absolut relaxt, beantwortete jede Frage geduldig, dabei immer noch zu einem Späßchen aufgelegt. Nix von Kriegsatmosphäre in der Küche oder so. Große Probs gehen auch an sein Team raus, das er mitgebracht hat. Junge, ambitionierte Jungköche die für die Sache brennen. Wir sagen mal so: Von Jo Hyppolito und Dieuveil Malonga wird man definitiv noch was hören. Ihr rockt Jungs! (Aber an der Bar könnt ihr noch was von uns lernen…)

Und eine Premiere haben wir auch zu Verkünden: Topf & Video ist gestartet. Für Folge 1 konnten wir direkt Nelson zu einem Interview überreden, während wir wie die Ölgötzen daneben sitzen. Nicht die beste Video-Umgebung, aber besser als gar kein Interview mit Nelson (uns Selbstdarsteller haben wir gnadenlos rausgeschnitten). In Zukunft wollen wir experimenteller werden, aber natürlich unseren fantastischen Witz nicht verlieren.

Hands On – Die neue Canon M

Auch wenn wir natürlich wie die letzten Fanboys jeden Fingerkniff von Nelson aufmerksam verfolgt haben, als Fotobegeisterte Hobbyköche waren wir auch äußerst an der neuen Canon M interessiert. Der Vorteil an den spiegellosen Systemkameras: Sie vereinen die Qualität großer Spiegelreflexkameras auf wenig Raum (verkürzt gesagt). Ideal z.B. für Restaurantreportagen, denn seine große DSLR da auf den Tisch zu hiefen ist schon immer leicht affig. So kann man an der Bildqualität der Canon M auch wenig aussetzen. Canon macht unbestritten einfach gute Produkte und auch die Canon M gehört einfach dazu.

Die Canon M in Hamburg

Nun aber ein kleines Aber: Mit rund 680 Euro ist die Canon M natürlich nicht ganz günstig und dürfte für den unbedarften Nebenbeiknipser wahrscheinlich zu kostspielig sein. Als, sagen wir “ambitionierten Amateur”, ist aber die Bedienung zu sehr am Hobbyfotografen ausgerichtet, der sich mit den technischen Hintergründen nicht beschäftigen will. Als Besitzer einer sogenannten Prosumer-DSLR wie der Nikon D7000 habe ich es schätzen gelernt, dass ich sämtliche Einstellungen wie Blende, Belichtungsmessung, ISO, etc. ganz leicht und schnell den gerade benötigten Bedingungen anpassen kann. Bei der Canon M muss man sicher aber erst durch Menüs wälzen und verliert viel Zeit. Die Canon ist dafür gedacht in einem Automatik-Modus zu fotografieren, statt dass der Fotograf selbst entscheidet. Ob die damit anvisierte Zielgruppe tatsächlich bereit ist den Preis zu zahlen? Ich vermute eher nicht. Ich selbst wäre es, dazu fehlt mir aber das entsprechende Handling. Wenn Canon hier noch einmal mit einer “Canon M Pro” rauskommen würde – ich würde schwach werden!

Prosit – Die Bloggergang

Das Socialising (jaja… das Besaufen) mit den anderen Bloggern ist dann das Sahnehäubchen eines absolut gelungenen Abends. Wir schicken große Grüße an Virginia(Zimt, Zucker und Liebe), Zorra (Kochtopf), Mel (GourmetGuerilla), Achim (Caschys Blog), Ben (Ben Hammer), Juliane (Schöner Tag noch), Johannes (New Gadgets), Barbara (Scrap Impulse), Alice (Alice im kulinarischen Wunderland), Thomas (Thomas Reimann) und alle mit denen wir uns nicht so lange unterhalten haben. Es war uns ein Fest.

Damit ihr auch ein Gefühl für die Qualität der Canon M bekommt, hier ein von Canon selbst komplett mit der canon M gedrehtes Video von dem Abend. Wer genau hinschaut wird uns sehen, wie wir ganz bescheiden posieren, die Ghetto-Faust machen oder ein Tänzchen wagen…

Dank auch an Wildcard, die uns den Besuch ermöglicht haben. Zum Abschluss noch ein paar weitere Impressionen:

Entrcôte mit Kräuterkruste

Metadaten des Artikels

Kategorie: Marken-Welt

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Über :

Jahrgang 1983 und wohnhaft in Düsseldorf-Oberbilk. Hat sich mal einen Hot-Dog-Maker zum Geburtstag gewünscht, den er niemals benutzt hat. Im Gegensatz zu seinem Weber-Grill, der das ganze Jahr über in Benutzung ist.

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5 Kommentare

  1. Na, inzwischen auch wieder nüchtern? ;-) Hat mich gefreut euch zu treffen. Ich habe noch ein paar gute Fotos von euch? Falls ihr sie möchtet einfach melden.

    • Die Freude liegt ganz auf unserer Seite. Wegen den Fotos melden wir uns :-)

  2. Es war mir eine Ehre! Ein tolles Event war das. Hoffentlich nicht das letzte! ;)

    • Ehre, wem Ehre gebührt. Und es war uns auch ne Ehre. Mal sehen, wann das nächste Event ansteht!

  3. sehr feiner Artikel! Danke für die Nennung auf EUREM BLOG!

    Keep rockin’

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