Jahr: 2014

Streetfood Festival Düsseldorf

Streetfood ist ja so ein bisschen das Jay-Z der Foodgenres: Schnell aber doch harmonisch, qualitativ hochwertig und hat man eine Platte, will man alle anderen auch… Am Wochenende fand nun das Streetfood Festival in den Boui Boui Hallen zu Düsseldorf statt. Wer sich von der 100m langen Schlange nicht abschrecken hat lassen (es ging dann doch überraschend schnell) wurde auf jeden Fall belohnt. Auf Facebook hatten über 5.000 Peepz und Heads ihr Kommen angesagt. Aber wer traut schon Facebook? In diesem Fall wäre es wohl mal besser gewesen, denn das Boui Boui platzte wirklich aus allen Nähten – wie die meisten Besucher am Abend. In den meisten Vorratsschränken der Stände herrschte dagegen schon vor dem offiziellen Schluss um 22:00 Uhr gähnende Leere. Einige hatten wohl nicht mit dem Andrang gerechnet oder waren schlicht und einfach zu gut… Ist Streetfood eigentlich Fastfood? Jup. Ist das schlimm? Nope. Man darf nur nicht den Fehler begehen, Fastfood mit Junkfood zu verwechseln. Das was auf dem Streetfood Festival angeboten wurde war kein McDonalds-Crap oder dergleichen. In der Zubereitung ist …

I’m a Butch!

Als ich hörte, dass mit Butch Becker noch ein neuer Burger-Laden in Düsseldorf eröffnet, war der erste Gedanke: „Really?!“. Sind wir mal ehrlich: Das wirkt so, als wäre jemand viel zu spät auf den Trend aufgesprungen. Immerhin gibt es in Düsseldorf bereits eine erquickliche Anzahl an Burgerretten, die ersten haben sogar schon wieder zu. Nun also Butch Becker. Und wieder der (Zitat) „Traum vom perfekten Burger“. Seit 1. Juli ist das gute Stück offen, gestern gab’s die große Einweihungsparty. Topf&Löffel hat sich unter die Partymeute gemischt und erste Eindrücke gesammelt. Der Laden Einrichtung: Trés chic. Gefällt. Blau dominiert, dazu Holz, etwas Industriecharme, hier mal Gold. Stylisch wie das What’s Beef aber nicht so kalt, dafür gemütlich wie Stier Royal, aber größer. Positiv auch: Es riecht innen nicht wie bei What’s Beef nach Frittierbude. Die Theke am Eingangsbereich gibt dem ganzen Laden etwas Struktur und macht daraus nicht nur einen großen Speisesaal. Man kann loungen, sitzen, stehhockersitzen oder auch ganz stehen. Abwechslung, auch bei er Platzwahl. Die Küche ist natürlich offen und man kann der Küchen-Crew mit …

Brüder im Fleische: Beef Brothers

„There’s no bizz like Imbiss“ tönen die fleischigen Brüder, die den Sprung von Köln nach Düsseldorf gewagt haben. Und dann auch noch ausgerechnet in die Altstadt. Wie schlägt sich also der Burger, der zwischen Lupo, Oberbayern und Junggesellenabschieden für sich wirbt? Wir waren natürlich da und haben den vorletzten Anwärter auf den offiziellen Titel des Düsseldorfer „Burgermeisters“ getestet… Mit „Imbiss“ ist auf jeden Fall schon mal die Richtung klar, denn wie die Wikipedia weiß, bezeichnet man im deutschen Sprachgebrauch als „Imbiss“ häufig auch ein Verkaufsstand oder kleiner Laden (Imbissbude), an dem einfache, schnell zubereitete Speisen verkauft werden, die stehend oder gehend verzehrt werden können. Einfach und schnell. Daran richtet sich auch der Gastraum aus, der sich über zwei Etagen erstreckt. Unten gibt’s Stehplätze, oben kann man sich dann setzen. Zwar alles ganz cool, aber fernab jeder Gemütlichkeit. Aber wir wollen’s ja einfach und schnell. Und wie schnell dann das Essen an den Tisch kommt, zeigen die vom Vapiano bekannten „Buzzer“ an. Nach der Bestellung an der Theke erhält jeder Gast so ein Dingen, dass dann …