Autor: Can

Süße Sommerknödel

Wenn dieses Wetter nicht mal kräftig rockt?! Passend dazu hab ich mal eine kleine Leckerei zusammengetragen: Pflaumenknödel! Also, ran an den Speck, respektive die Kartoffeln! Denn als Hauptzutat brauchen wir ein gutes Kilo geschälte, mehligkochende Kartoffeln. Diese würfeln und in einen Topf mit Salzwasser geben (Energiespartipp: Man braucht überhaupt nicht viel Wasser um Kartoffeln zu garen. Sie müssen nicht einmal ganz im Wasser stehen. Aber Achtung: zu wenig Wasser lässt die Kartoffeln irgendwann anbacken!). Wenn die Kartoffeln gekocht sind, werden sie ordentlich klein gestampft und mit einem großen Ei vermengt. Das Ganze klebt jetzt ordentlich und muss etwas fester werden. Also so viel Mehl dazu geben (es kann auch Kartoffelmehl in das Weizenmehl gemischt werden, allerdings haben die Kartoffeln meist schon ausreichend Stärke um ordentlich zusammenzuhalten) bis der Teig eine festere Konsistenz hat, aber dennoch leicht zu formen ist und nicht auseinander fällt. Noch ein kleiner Hinweis: Wenn nach dem Hinzugeben des Eis der Teig noch zu bröckelig ist, kann noch ein kleines Ei hinzugegeben werden. Aber Vorsicht, wenn man zu viel Mehl dazugeben muss, um …

Leichter Garnelen-Sommersalat

Auf die Schnelle hier ein kleiner, unkomplizierter Salat für zwischendurch. Für den Salat einfach einen Kopfsalat waschen, zerkleinern und ab in die Schüssel. Dann noch Gurken und Paprika hinterher, oder was man noch so im Kühlschrank hat. Alles keine Schwierigkeit, hat ja jeder schon das ein oder andere Mal gemacht.  Der Clou sind das Dressing und die Garnelen. Also für das Dressing: Einen ordentlichen Schuss Himbeeressig, für die spritzig-fruchtige Note, in einen Messbecher füllen. Dann zwei Teelöffel süßen Senf hinterher. Dazu eine gute Handvoll Petersilie und das Grün von einer großen Frühlingszwiebel kleingehackt oben drauf. Dazu kommen jetzt noch zwei, drei verschiedene Öle. Ich habe bei meinem Salat ordentlich Oliven-, etwas Kürbiskern- und einen dicken Schuss natives Rapsöl verwendet. Lecker ist dann noch ein Schuss feinster Balsamico und als i-Tüpfelchen jetzt noch einen großzügigen Teelöffel Honig hinterher. Der Zucker im Honig tut der Säure gut. Das Ganze nun mit einem Zauberstab richtig kleinkriegen….et voila! Die Garnelen sind kein Zauberstück schmecken aber wunderbar zu dem Dressing. Also die ganzen, ungeschälten Garnelen abtrocknen und ordentlich Butter in …

Hühnerfilet im Teigmantel

Leider ohne Bilder, dafür probierenswert: Trotz Dioxin-Skandal esse ich gerne Huhn. Dat Ganze muss dann bei mir aber Bio sein, auch wegen der Haltungsbedingungen in konventionellen Betrieben. Dazu aber jetzt nicht so viel. Begeben wir uns lieber ans Huhn: Bevor wir dem Huhn einen Teigmantel verpassen, gibt es die besondere Note. Das Filet wird ordentlich mariniert und mehrere Stunden in der Marinade gelassen. Die Marinade besteht aus Olivenöl, ordentlich Paprikapulver (edelsüß), Pfeffer, Salz, Zitrone, einer Prise Zucker, Knoblauch, Schnittlauch. Das ganze ordentlich vermengen, die Filets darin wenden und für mehrere Stunden in einer Schüssel oder Plastikdose in den Kühlschrank stellen, bis die Marinate auf allen Seiten des dünn geschnittenen Filets eingezogen ist. Nun kommt der Teigmantel: Drei Eier verquirlen, dann so viel Mehl unter ständigem rühren hinzu geben, bis eine leicht teigige Masse entsteht, die allerdings noch recht dünnflüssig bleibt. Jetzt noch ein wenig Olivenöl, Paniermehl, Balsamico, Salz und Pfeffer unterrühren. Die Marinierten Hühnchen in dem Teig wenden, und anschließend in reichlich Öl braten. Lecker. Dazu passen Nudeln mit einer leicht nussig-fruchtigen Soße…die aber nächstes …

Kürbis-Ingwer-Orangen Suppe

Der Herbst ist da, also heißt es: Kürbis kochen bis der Arzt komt. Einige mögen’s, andere nicht. Hier nun ein Rezept für eine kleine aber feine Kürbis Suppe mit einem Hauch Ingwer und Orange. Das ganze ist nicht kompliziert aber lecker. Das Rezept habe ich von dem Bruder meiner Freundin, werdender Koch im Noodles in Bielefeld, also der Dank geht an Malte. Also los gehts: Zwei mittelgroße Zwiebeln fein würfeln, und wenn wir schon dabei sind würfeln wir auch schonmal einen Hokkaido-Kürbis. Kerne und Innereien wegpacken, oberen und unteren Strunk abschneiden und ansonsten komplett verwenden. Das ist das schöne am Hokkaido Kürbis: Man kann alles essen. Jetzt gehts ab in nen großen Topf. Zwiebeln in ordentlich Öl anschwitzen, wirklich nur kurz, sonst werden die Zwiebeln schwarz. Jetzt die etwa Pflaumen-großen Würfel des Kürbis dazu geben. Etwas anbraten und schließlich mit nem ordentlichen Schuss Grand Marnier (ca. 5-6 EL) ablöschen. Den Grand Marnier lassen wir ein wenig einkochen. Jetzt Wasser hinterher (Die Kürbismasse muss nicht komplett abgedeckt sein). Nun folgt die einfachste Kiste. Das ganze muss …

Jetzt wird’s englisch: Scones

Für die neue Seite gibt’s erstmal ein neues Gebäck. Wer mal auf der Insel oder in einem anderen Land des Commonwealth war wird eine reichlich fette, aber auch köstliche Kleinigkeit kennengelernt haben: Zum Tee gibt’s Scones. Kleine Törtchen mit Marmelade und Sahne. Hier ein schönes Rezept mit dem die Scones auch was werden. Dann wollen wir mal loslegen. 150 ml Milch, 175 ml Sahne und 1 Ei verrühren wir in einer Schüssel, in eine weitere geben wir 500 Gramm Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 3 EL Zucker (wer die Scones selber nicht ganz so süß mag, nimmt nur 2 Esslöffel). Das wird dann auch verührt. Danach verkneten wir das ganze, wer es etwas fruchtiger mag, packt noch geriebene Limonenschale dazu. Der Teig ist manchmal ein wenig klebrig, aber dadurch sind die Scones nachher auch nicht so trocken. Jetzt rollen, bzw. legen daraus einen etwa 2 cm dicken Teig und trennen daraus etwa 1/2-Handteller große Fladen und legen das ganze auf Backpapier. Wärend wir das ganze vorbereitet haben, ist der Ofen auf 200° C aufgeheizt (Umluft). Hier …

Spaghetti Tommi

Welcome Back! Wer eine ziemlich einfache, aber köstliche Feierabend Mahlzeit kredenzen möchte ist mit den Spaghetti „Tommi“ gut bedient. Es geht schnell, kostet wenig und schmeckt jooot! Also, legen wir los. Erstmal geht es an die Schnibbel-Arbeit: Wir nehmen zwei kleine Scharlotten, eine gute Hand voll getrockneter Tomaten in Kräutern, 1 mittelgroße Paprika und drei mittelgroße Champignons und würfeln das ganze jeweils. Jetzt geht’s ans anbraten. Die Scharlotten und die getrockneten Tomaten in ordentlich Olivenöl schwitzen, bis die Scharlotten glasig sind. Dazu geben wir noch Tomatenmark, ungefähr zwei Teelöffel. Danach einfach die Pilze und die Paprika in die Pfanne geben. Da wir die Paprika und Champignons nicht zu labbrig haben wollen, braten wir sie nur kurz an. Nun wird das ganze mit nem ordentlichen Schuss Rotwein abgelöscht. Dazu geben wir eine ordentliche Prise Zucker, Salz und Pfeffer und lassen den Wein etwas einkochen. So, jetzt der Feinschliff: Oregano und Thymian dazu und noch mehr Wein und passierte Tomaten. Wir kochen das ganze noch ein bisschen und packen 1 1/2 Esslöffel Frischkäse dazu, wer will würzt …

Das Medium in Gütersloh

Wenn ihr auch im ländlichen Raum lecker essen gehen wollt, hab ich einen großartigen Tipp für Euch. Das „Medium“ in der Bertelsmann-Stadt hat viel zu bieten. Der Sternekoch Bernhard Büdel bietet zu annehmbaren Preisen beste Küche. Büdel hat vorher auf Sylt, im Restaurant des Hotels Windrose gekocht und wurde dort mit einem Michelin Stern ausgezeichnet und bekam 16 von 20 Punkten im Gault Millau. Nach dem Aus des Restaurants auf Sylt ist er wieder nach Gütersloh zurückgekommen. Das Ambiente ist nett bis stylisch. Die Industrie-Atmosphäre kennt man ja aus dem Ruhrpott und anderen Szene-Lokalen. Alles wirkt einladend, es gibt nicht allzu viele Plätze, man hat das Gefühl, dass man sich um einen kümmert. Der Service ist auch gut, die Karte übersichtlich, wechselt regelmäßig und bietet saisonale Auswahl. Ich kann die verschiedenen Fisch-Angebote sehr empfehlen, und auch Fleisch kann der Mann zubereiten. Bei meinem letzten Besuch hatte ich einen Skrei, das Fleisch war gut gebraten und auf den Punkt durchgegart. Auch die Beilagen haben gut gepasst, auch wenn die Soße typisch Westfälisch sehr üppig daher kommt. …

Balsamico „Tradizioni Reggiane“

Es gibt ja immer wieder lustige Menschen, die einige Gesöffe bzw. „Marken-Produkte“ als guten Balsamico zu bezeichnen, da gibt es jedoch feine Unterschiede. Ein guter Essig kann wie ein guter Wein viele Geschmacksnoten haben, im Abgang weicher oder saurer sein. Es gibt zu diesem Zweck auch etliche Fachmänner und Frauen, die sich diesem Produkt verschrieben haben. Mit einem guten Balsamico kann man nicht nur Salate verfeinern oder Soßen leicht säuern. Einen wirklich guten Essig kann man sich auch einfach auf ein Stück Weißbrot träufeln, dann noch etwas Salz und Pfeffer dazu und gut is! Ein Salat braucht auch nicht unbedingt eine raffinierte Soße, da reicht auch manchmal ein Schuss Balsamico. Einen wirklich guten Balsamico habe ich im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe da meine Liebe zum fälschlicher Weise als „schlechten Wein“ bezeichneten Gebräu entdeckt. Der Tradizioni Reggiane ist mindestens 12 Jahre alt und liegt im mittleren Preissegment. 100 ml kriegt man für ca. 16 Euro und wird nicht enttäuscht. Natürlich darf man ihn nicht inflationär und Literweise benutzen, aber man genießt ihn …

Kanelbullar

In meinem Schwedenurlaub diesen Sommer habe ich diese köstliche, kleine Süßspeise entdeckt: Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken. Jeder Schwede kennt sie, jeder backt sie. Hiernach könnt ihr sie auch machen. Passt natürlich richtig gut zur Weihnachtszeit. Also, was brauchen wir dafür? Nicht zu viel exotisches, sondern meist Dinge, die man zu Hause haben kann: 1 Hefewürfel 155 g Zucker 300 ml Milch 2 Eier 220 g Butter 1 TL Salz Kardamom 750 g Mehl 2 EL Zimt 2 EL Wasser Hagelzucker Also, Hefe in ein wenig Milch zerrühren, die Milch sollte nicht allzu kalt sein. Danach 110 Gramm vom Zucker, die restliche Milch, 1 Ei, 120 Gramm zerlassene Butter, Salz, Mehl und je nach Geschmack ordentlich Kardamom hinzu geben. Jetzt wird das ganze ordentlich verrührt und gut kneten. Das dauert dann schonmal zehn Minuten. Also, keine Müdigkeit vorschützen! Jetzt abdecken, ab in den lauwarmen Ofen (höchstens 50°) und 30 Min. gehen lassen. Nun wird der Teig ausgerollt. das ganze sollte ungefähr nen halben cm dick sein. Das ganze wird dann mit folgender Füllung bestrichen: einfach 100 …

Mal was klassisches: Königsberger Klopse

Ich dachte mir, ich trau mich mal an Mutters Rezeptbuch. Also durchstöbern und was leckeres raussuchen. Et voilá, da hab ich doch glatt die klassischen Klopse mit heller Soße rausjepickt und losgekocht. Mengenangaben findet Ihr am Ende der Beschreibung. Fangen wir mit den Klopsen selbst an. Hierzu nehmen wir das Hackfleisch, ich nehm ja gern Rind, halb/halb geht aber auch. Das ganze vermischt man gekonnt mit 2 mehr oder weniger alten Semmeln, die man vorher in Wasser aufgeweicht hat. Dazu einfach das Ei, ein wenig Senf, Salz und Pfeffer und schon haben wir unsere Grundmasse. Daraus formt man dann je nach Lust größere oder kleinere Klöpse. Jetzt einfach Salzwasser aufsetzen, oder für ein bisschen mehr Geschmack packt man die Klopse in kochende Brühe. Jetzt einfach durchziehen lassen und sich der Soße zuwenden: Hierfür die Butter im Topf verflüssigen und anschliessend das Mehl dazugeben. Ordentlich mit einem Schneebesen verrühren und nach und nach die Brühe hinzugeben, damit keine klumpen entstehen. Jetzt noch einen Schuss Weißwein hinzu geben, je nach Geschmack. Kapern, ein wenig Kapernsaft, Sahne und …