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Balsamico „Tradizioni Reggiane“

Es gibt ja immer wieder lustige Menschen, die einige Gesöffe bzw. „Marken-Produkte“ als guten Balsamico zu bezeichnen, da gibt es jedoch feine Unterschiede. Ein guter Essig kann wie ein guter Wein viele Geschmacksnoten haben, im Abgang weicher oder saurer sein. Es gibt zu diesem Zweck auch etliche Fachmänner und Frauen, die sich diesem Produkt verschrieben haben.

Mit einem guten Balsamico kann man nicht nur Salate verfeinern oder Soßen leicht säuern. Einen wirklich guten Essig kann man sich auch einfach auf ein Stück Weißbrot träufeln, dann noch etwas Salz und Pfeffer dazu und gut is! Ein Salat braucht auch nicht unbedingt eine raffinierte Soße, da reicht auch manchmal ein Schuss Balsamico.

Einen wirklich guten Balsamico habe ich im letzten Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen und habe da meine Liebe zum fälschlicher Weise als „schlechten Wein“ bezeichneten Gebräu entdeckt.

Der Tradizioni Reggiane ist mindestens 12 Jahre alt und liegt im mittleren Preissegment. 100 ml kriegt man für ca. 16 Euro und wird nicht enttäuscht. Natürlich darf man ihn nicht inflationär und Literweise benutzen, aber man genießt ihn automatisch zu verschiedenen Speisen. Das ist sicherlich kein Massenprodukt, aber er schmeckt einfach köstlich und besteht lediglich aus Gekochtem Most aus Trauben der Emilia-Romagna und hat keinerlei Beimischung von Zucker oder Ähnlichem. Der Wein ist gut verkorkt und versiegelt. Nach öffnen des Korks verschliesst man die Flasche wieder mit dem praktischen Portionierer, damit kriegt man die Portionierung Tropfenweise hin, super.

Der Balsamico wird in Casalgrande von einem seit 1891 bestehenden Familienunternehmen hergestellt….Also, kann ich einfach empfehlen! Viel Spaß damit.

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Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, pendelt zwischen Düsseldorf, Köln und Gütersloh. Er macht was mit Politik und Social Media und Videos. Can liebt das Backen und entspannt beim sich-beinahe-in-Trance-kneten. Von Mutters Klassikern bis zu einfachen, schnellen Gerichten: Wenn Zeit da ist, wird beim Kochen entspannt. An einem freien Tag gibt es nichts besseres, als stundenlang Soßen einzukochen.

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