Alle Artikel in: Blog

Traumberuf Koch?

Moinsen und frohes Neues! So langsam kehrt auch hier wieder Leben ein. Sind wir mal ehrlich: Wir oft waren wir als Hobby-Köche schon in einem Restaurant, haben uns über das Essen geärgert und uns selbst beweihräuchert: „Das könnte ich besser!“. Oder wie oft habt ihr schon bei einer der diversen Küchen-Sopas im TV die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, wenn da einer wieder ein Steak tot brät? Wie oft habt ihr schon gehört, ihr sollt doch ein eigenes Restaurant aufmachen oder Euch es zumindest mal vorgestellt? Auch ich kann mich nicht ab und an von solchen Gedanken freisprechen. Aber wissen wir überhaupt, wie es wirklich in so einer Küche zugeht? Nur weil wir uns drei Kochshows in der Woche anschauen, zweimal Essen gehen und alle Kochbücher von Jamie Oliver haben? Im September 2009 lief im WDR in der Reihe „Die Story“ der sehr sehenswerte Beitrag „Traumberuf Koch?„. Unverblümt und ungeschminkt wird aus verschiedenen Küchen berichtet. Und die Realität hat nichts mit der romantischen Vorstellung von Kochen zu tun, wie wir es von zu Hause kennen. …

Topf und Relaunch

Ja, es war etwas still in letzter Zeit. Die Arbeit zollte ihren Tribut und der Blog hat etwas gelitten – was für uns aber abzusehen war. Wir wollten uns aber danach nicht einfach so zurückmelden. Nein, es sollte schon BOOOM machen. Und dafür musste ein Relaunch her, was im Resultat natürlich auch nochmal ordentlich Zeit gekostet hat. Topf und Löffel 2.0 Der Blog steckt nun also in völlig neuen Gewändern – und alles ist Handgemacht. Wie bei einem guten Essen, hier kommt nichts aus der Dose. Dabei wurde Topf und Löffel mächtig weiterentwickelt – weg vom Rezepte-Blog und verstärkt in Richtung eines Food-Magazins. Die Startseite macht das ganze schon deutlich. Und genau deshalb sind die Inhalte jetzt besser strukturiert und klar unterteilt: Es gibt Rezepte, Restaurant-Kritiken, Produkt-Tests und natürlich noch den Blog für Gedanken und Meinungen rund ums Essen. Im Archiv erkennt ihr außerdem direkt, um welche Art von Inhalt es sich handelt. Durch diese Umstruktierung können wir die einzelnen Inhalte um hilfreiche Informationen anreichern. Bei unseren Restaurant-Tests findet ihr so z.B. nicht mehr nur …

Jamies Wunsch: Mehr Bildung für eine gesunde Ernährung

Jamie Oliver wurde in diesem Jahr mit dem TED Prize ausgezeichnet. Der Preis zeichnet Wünsche und Ideen aus, die die Welt (positiv) verändern sollen. Jamies Wunsch ist die Schaffung einer starken Organisation, einer Bewegung die Kindern und Jugendlichen nicht wieder nur Spaß am Koch vermittelt, sondern sie vor allem über Nahrungsmitteln aufklärt. Gerade Amerika bezeichnet Jamie dabei als das „ungesundeste Land der Welt“, in dem die Kinder verfetten und heute schon eine geringere Lebenserwartung als ihre Eltern haben, angesichts der Fast-Food-Kultur die um sie herum errichtet worden ist. Seine sehr hörenswerte Rede gibt es auch als Video:

Was in Fast-Food-Küchen so passiert…

Was sich in der Küche der Fast-Food-Pizza-Kette „Dominos“ in Amerika abgespielt hat ist echt ekelhaft. Das Ganze ist zwar schon aus dem April, macht es aber nicht wirklich besser. Zwei Mitarbeiter haben sich gegenseitig gefilmt, mit welchen speziellen Zutaten und Techniken man die Pizzen „verfeinert“: Klar, die Angestellten haben bewusst gehandelt und sich einen Spaß daraus gemacht, das Essen zu verseuchen. Aber  immer wieder liest und hört man auch hier von hygienischen Katastrophen. Man darf nicht alle Fast-Food-Filialen, Imbisse (und auch Restaurants) über einen Kamm scheren und sollte auch bloß nicht die angeblichen „Doku-Soaps“ im TV für sonderlich repräsentativ halten. Trotzdem: Ich habe den (subjektiven) Eindruck, dass mit der Einhaltung von Hygiene-Standards viel zu sorglos umgegangen wird (nicht nur von der Betreiber-Seite, auch von den Kunden). Das fängt bei so simplen Dingen wie Händewaschen an und hört bei der Lagerung und dem Einkauf von Lebensmitteln auf. Grund ist meines Erachtens oft ein gnadenloser Preiskampf: Hygiene kostet Geld. Sowohl direkt (funktionierende Kühlgeräte, etc.) als auch indirekt (Personalkosten für Reinigung, Weiterverwendung vergammelter Lebensmittel). Wenn man sich die …

Meica macht das Weihnachten

Es war Montagabend und ich döste auf der Couch nach einem anstregenden Arbeitswochende vor mich hin. Doch dann kam sie – DIE Meica-Werbung. Die, in der der Knackwurst-Lieferant doch tatsächlich Werbung für sein Produkt macht (logisch) – und zwar für den Weihnachtsabend. Richtig. Da sitzt die Familie groß beisammen, versammelt sich um den Tisch und was gibt’s auf den Letzteren? Zwei Dosen Meica-Knackwurst. Ich muss sagen: Weihnachtsfeeling pur! Da kam ich echt aus dem Lachen nicht mehr raus. Seitdem ich mich zurückerinnern kann, gab es bei uns immer etwas Festliches auf den Tisch. Nur eine Ausnahme, Miracoli, gab es mal als das bestellte Fleisch schlecht war und alles andere ausverkauft. Aber das liegt bestimmt über 10 Jahre zurück. Weihnachten und ein festliches Essen gehört zusammen. Da die Familie auch im Mittelpunkt steht gibt es bei uns meistens etwas „aktiveres“ Essen, wie Fondue oder Raclette. Da bleibt mehr Zeit zur Interaktion und Kommunikation, der ganze Vorgang „Essen“ dauert länger und es verstärkt meinen Gedanken des „festlichen Rituals“. Und dann das. Knackwurst. Leider ist Meica auch ein …

Shop & Löffel

Man könnte meinen, es hätte sich Nichts getan. Das wäre aber falsch. Es hat sich sogar einiges getan. Einen Beweis seht ihr rechts (da –>). Ganz brandneu ist nämlich unser Shop, indem wir jetzt selbstproduzierte TK-Ware in ungewaschenen Tupperschüssel es Topf&Löffel-Fanware zu kaufen gibt. Bevor sich aber jemand aufregt: Das ganze war weder geplant, noch sonst was. Wir betreiben hier kein Sellout wie die Deutschrap-Labels Ende der 90er. Die ganze Story: Cannemann hatte Geburtstag und ich war auf der Suche nach dem passenden Präsent. Es sollte etwas mit dem Blog zu tun haben. Und im Internet bestellbar, denn nur dem Internet kann man trauen. Außerdem ist alles aus dem Internet viel Cooler als aus einem richtigen Geschäft. Und so kam Can aka Candy also zu seiner Kochschürze: Und da die Vektordatei fertig war, bei Spreadshirt freigeschaltet und alles so wunderbar klappt, gibt es jetzt diesen Link in der Sidebar. Angelegt habe ich bislang nur eine Kochschürze und ein passendes T-Shirt. Sollte aber tatsächlich jemand da einkaufen wollen und ein weiteres Produkt wünschen, so möge er …

Brat-Apple

So kochen, bzw. braten sie also – die Apple-Geeks. Verdammt lustiges Video einiger Kölner Design-Studenten – nur ob das Piepsen hätte sein gemusst? Lag wahrscheinlich an dem verwendeten Betriebssystem – und jetzt bitte mit OS-Bashing in den Kommentaren starten ;) Gefunden via Webzeugkoffer@Twitter

Wieviel Marketing muss eigentlich sein?

Rund um das Kochen ist ja wirklich eine riesige Marketingmaschine entstanden. TV-Shows, nach TV-Shows: Rach, Jamie Oliver, Gordon Ramsay, Küchenchefs, Küchenschlacht, Lafer, Lichter, Lecker, Lanz kocht, Die Chefkochs, Tim Mälzer,… Jeder bringt noch seine Bücher auf den Markt und hält das Gesicht für Pfannen, Zangen, Fonds, Gewürzmischungen oder Maggi-Tüten hin. In ihren Restaurants trifft man die Promi-Köche schon lange nicht mehr, dazu gibt es viel zu viele Termine im TV. Aber ist das nur ein Problem der Promi-Köche? Nein, auch ganze Restaurant-Ketten gehen diesen Weg mit. Damit meine ich jetzt nicht McDonalds mit ihrem Ketchup, sondern z.B. das Blockhouse. Rund um das beliebte Steakhouse ist eine ganze Produktreihe entstanden. Von Fleisch-Erzeugnissen wie Carpaccio, Steaks, Burger gibt es aber noch viel mehr. Knoblauchbrot, Saucen, Dressings, Pfeffer. Auch das Mongo’s bietet mittlerweile die Marinaden zum Kauf an. Noch stärker als bei den TV-Köchen frage ich mich hier: Was soll das? Untergräbt man damit nicht das eigene Geschäftsmodell? Das Carpaccio im Blockhouse sieht nämlich echt so aus, als würden sie ihre eigenen TK-Produkte verwenden. Also, statt einfach in …