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Chicken Tikka Masala Rezept

Namaste, Ihr Lieben!

Chicken Tikka Masala oder Butter Hühnchen ist ja quasi DAS indische Gericht schlechthin. Es ist so weit verbreitet, dass Köche wie Gaggan Anand keine Lust mehr haben, es anzubieten. Jeder und jede von Euch, die „Chef’s Table“ auf Netflix gesehen haben, wissen, wovon ich spreche. Nur ist das wirklich einfach extrem lecker und das Problem bei solchen Gerichten ist ja meist: Man kriegt es außerhalb Indiens oft in eher bescheidener Qualität. Was hilft da? Richtig! Selber machen. Das ist insgesamt wirklich kein Zauberwerk und schmeckt köstlich. Da ich neuerdings angeheiratete Familie in Indien habe, habe ich mir mal Rezepte dazu schicken lassen. Diese habe ich hier nun zu einem wirklich einfachen, gut handhabbaren Rezept zusammengefasst.

Natürlich ist das Ganze relativ scharf. So ist das in der indischen Küche, aber das Rezept, wie es hier ist, ist gut auszuhalten. Wenn Ihr wirklich nicht viel Schärfe vertragt, dann lasst den Cayenne-Pfeffer, den Ingwer und die Jalapeno weg, dann seid Ihr auf der sicheren Seite. Aber jetzt genug gequatscht und besser schnell gekocht! Viel Spaß beim Nachkochen. Ihr dürft dann gerne Eure Erfahrungen hier kommentieren.

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Chicken Tikka Masala

Gericht Main Course
Länder & Regionen Indian
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Marinieren 1 Stunde 30 Minuten
Arbeitszeit 45 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 250 ml Griechischen Joghurt
  • 250 ml Sahne
  • 3-4 Hähnchenbrüste
  • 1 TL Zitronensaft
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Zimt gemahlen
  • Cayennepfeffer
  • 1 TL frischen Ingwer
  • Ghee
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Jalapeno
  • Paprikapulver
  • 300 ml passierte Tomaten
  • 2 frische Tomaten
  • Koriander frisch
  • 1 Mittelgroße Zwiebel

Anleitungen

  1. Für die Marinade Joghurt, 2 Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel (gerne frisch im Mörser gemahlen), 1 Teelöffel Zimt, 2 Teelöffel Cayennepfeffer, ordentlich frisch gemahlenen Pfeffer, 2 Teelöffel Paprikapulver, den fein gehackten Ingwer, den Zitronensaft und ordentlich Salz (ca. 1 Teelöffel feines Meersalz) vermischen. 

  2. Die Hühnchenbrüste von Sehnen, Seidenhaut, Knorpel etc. befreien und so in die Marinade legen, dass alles ordentlich Marinade ab kriegt. Mindestens eine Stunde marinieren lassen. Gerne auch Morgens vorbereiten und am Abend aus der Marinade nehmen. 

  3. Ghee in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze fein gewürfelte Zwiebel, fein gehackten Knoblauch und klein geschnittene, frische Jalapeno geben und andünsten. Wenn keine frische Jalapeno zur Hand ist, dann geht auch eingelegte, bringt aber weniger Schärfe. 

  4. 2 Teelöffel Kreuzkümmel und 2 Löffel Paprikapulver kurz mit anbraten. Anschließend fein gewürfelte frische Tomaten hinzugeben etwas anbraten und mit passierten Tomaten ablöschen. 

  5. Sahne unterrühren und mit ca. 1-2 Teelöffeln Salz abschmecken. Anschließend Soße einreduzieren, bis sie sämig wird.

  6. Das Hühnchen grob von Marinade befreien und schließlich garen. Hier gibt es jetzt zwei Varianten. Das wichtigste: Es muss heiß sein. Entweder in den Ofen bei Grill und voller Pulle in die oberste Schiene geben und dann ca. 6 Min von jeder Seite grillen. Oder ab damit auf den gut vorgeheizten Grill. Von beiden Seiten grillen, bis die Flüssigkeit, die austritt klar ist. 

  7. Jetzt die Brüste in kleine Stücke schneiden und in die Soße geben und zusammen mit dem Fleisch das ganze nochmal 10 Min köcheln lassen. 

  8. Das Ganze mit frischem, gehackten Koriander bestreuen. Dazu Reis oder besser noch: Naan. Dazu bald mehr hier. 

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von

Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, pendelt zwischen Düsseldorf, Köln und Gütersloh. Er macht was mit Politik und Social Media und Videos. Can liebt das Backen und entspannt beim sich-beinahe-in-Trance-kneten. Von Mutters Klassikern bis zu einfachen, schnellen Gerichten: Wenn Zeit da ist, wird beim Kochen entspannt. An einem freien Tag gibt es nichts besseres, als stundenlang Soßen einzukochen.

2 Kommentare

    • Can sagt

      Moin Fix!
      Ich nehme eigentlich eher süßes Paprikapulver. Wenn Du es schärfer magst, geht auch rosenscharf. Das Rezept ist echt nicht zu scharf, da kann noch Feuer dran!

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