Events
Kommentare 3

Der Küchengerüchte Supper Club

Kennt ihr Supper Clubs? Der Tagesspiegel schreibt darüber:

Sie verabreden sich im Internet und treffen sich dann in Privatwohnungen – zum Essen. Das Konzept der halblegalen Supperclubs findet immer mehr Anhänger.

Für mich war das Neuland. Bis ich letztens meinen ersten Supper Club mitgemacht habe. Aber nicht bei irgendeinem. Gastgeber war Markus, dem aufmerksamen Leser als Premieren-Teilnehmer von Blogs & Kühlschränke bekannt. Für Markus – studiert(e) Kommunikationsdesign an der FH Düsseldorf – war das aber nicht einfach irgendein Supper Club, sondern Bestandteil seiner Diplomarbeit:

Gestaltung und Kochen sind meiner Meinung nach vergleichbare Disziplinen. Beide erfordern ein hohes Maß an Kreativität, gleichen Organisationsstrukturen und Denkschemata. Doch sind Design und Küche wirklich vereinbar? Ich finde schon und die ideale Plattform hierfür bietet der Supper Club, ein Hybrid aus Restaurant und privaten Gastmahl.

Nun lud er also in das Restaurant „Mutti“ an der Fischerstr. ein und legte ein 4-Gänge-Menü plus Brot und Gruß-aus-der-Küche aufs Brett: my lovely Mister Singingclub! Richtig geilomat. Habe selten so gut gegessen. Markus, von mir bekommste dafür eine Eins mit Sternchen und das offizielle Topfdiplom. Besonders der Zwischengang hatte es mir angetan: „Meer, Rauch und Boden“. Mehr über das Menü und das ganze Projekt erklärt Markus in diesem Video:

Wer mehr darüber lesen will – und das empfehle ich ganz dringend – schaut bitte hier vorbei, da gibt es auch alle Rezepte. Bleibt nur mich für einen fulminanten Abend zu bedanken und mich auf eventuell baldige gemeinsame Koch- oder Essenevents zu freuen. Leider kommt mein Beitrag etwas verspätet, denn auch ich saß an meiner Diplomarbeit. Die musste aber ganz unspannend geschrieben werden und wurde nicht erkocht. Auf meiner baldigen ToDo-Liste steht nach diesem Abend definitiv das No-Knead-Bread der New York Times. Was ich aber viel mehr mitnehme ist der sensorische Ansatz, mit unterschiedlichen Zuständen und Konsistenzen zu experimentieren. In diesem Sinne, hier noch ein paar Eindrücke des Abends:

Kategorie: Events

von

Jahrgang 1983 und wohnhaft in Düsseldorf-Oberbilk. Hat sich mal einen Hot-Dog-Maker zum Geburtstag gewünscht, den er niemals benutzt hat. Im Gegensatz zu seinem Weber-Grill, der das ganze Jahr über in Benutzung ist.

3 Kommentare

  1. Also was ich jetzt definitiv weiß ist: Durch deinen Beitrag hab ich mortz Hunger bekommen… PS: Dein Blog gefällt mir!

  2. Das sind ja total interessante Einblicke in eine sehr schmackhafte Gesellschaft. Der Beitrag ist dir wirklich toll gelungen mit der Foto und Video Dokumentation. Mach immer so weiter mit deinem Blog. Ich finde den nämlich echt gelungen ;)
    Vg, Charlotte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.