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Feuer & Flamme: So war das Angrillen

Ein paar Tage liegt es nun hinter uns – das „Angrillen“, die große Topf&Löffel Grillparty. Und die waren auch notwendig um mal ordentlich durchzuatmen und zu rekapitulieren. Es war wirklich ein großes Event – auch wenn das Wetter leicht hinter den Ankündigungen zurückblieb. Der Stimmung tat das trotzdem keinen Abbruch und wir hatten einen großartigen Tag.

Neuland: Kochen für die Massen

Das Angrillen war für uns eine wertvolle Erfahrung: Keiner von uns hatte zuvor so etwas für so viele Menschen gemacht – wir haben für rund 40 Leute geplant. Mit begrenztem Budget (eigentlich für 30 Leute ausgerichtet) mussten wir natürlich auch ordentlich kalkulieren – die richtige Vorbereitung ist hier das A&O. So verbrachten wir beispielsweise schon im Vorfeld 6 Stunden in der Metro, nur um Angebot, Mengen und Preise zu checken. Auf dieser Grundlage wälzten wir noch ein paar Rezepte und entwarfen den finalen Schlachtplan.

Und auch wenn es sich „nur“ um ein Grillen gehandelt hat – die damit verbundene Arbeit war enorm. Daran waren wir natürlich nicht ganz unschuldig, denn wir hatten hohe Ansprüche an uns selbst gesetzt. Keine Fertigsoßen, kein Abfallfleisch, keine Dosensalate, nix Vormariniertes. Alles frisch, alles handgemacht. Ob Ketchup, Mayo oder Dressing. Was im Kleinen ganz gut klappt, wenn man für die Homies ein schönes Stück Fleisch auf den Rost wirft und einen geilen Salat dazu zaubert, wird bei einer Masse für 40 Leute doch schon eine Herausforderung.

Um das mal etwas zu beziffern, eine kleine Auswahl: 10 Kilo Kartoffeln, 5 Kilo Zwiebeln, 3 Kilo Champions, 3 Kilo Baby-Tomate, 5 Kilo Fleischtomaten, 5 Kilo Zuccini, 3 Liter Olivenöl, 2 Liter Essig, 1,5 Kilo Frischkäse, 5,2 Kilo Steakhüfte, 2,5 Kilo Rinderhack, 2,8 Kilo Entrecote, 1,9 Kilo Kalb. Und dazu noch Getränke. Das ergibt nachher zwei vollgepackte Autos, mit denen wir zum Grillplatz fuhren.

Ganz ehrlich: Ich bin nicht so sicher, ob wir uns da nicht eine Spur übernommen haben. Natürlich stand am Sonntag alles – hallo?! Wir sind Topf & Löffel! Davor turnten wir aber teilweise parallel mit 6 Leuten in zwei verschiedenen Küchen umher und haben teilweise um 2 Uhr morgens noch geackert. Insgesamt dürften es rund 14 Stunden Küchenarbeitszeit gewesen sein. Dementsprechend sah es auch nachher in den Küchen aus.

Der spaßige Teil: Grilli grilli

Was dann natürlich alles rausreißt sind die Reaktionen der Menschen, wenn man ihnen leckeres Essen gibt. Und wie geil ist es bitte, wenn man da als Hobbykoch steht und gefragt wird: „Du hast aber ne professionelle Ausbildung in dem Bereich, oder?“. Dafür hat sich die ganze Arbeit doch gelohnt. Wir freuen uns tierisch, dass ihr ordentlich reingehauen habt und es Euch so gut geschmeckt hat. Denn es war eben doch nicht einfach „nur“ ein Grillen mit Dosenbier, Restewürstchen und Kartoffelsalat aus der Büchse. Und es wäre ja fatal, wenn man den Unterschied dazu nicht schmeckt.

Etwas schade war, dass vor Ort nur rund 30 Leute dabei waren. Dabei hatten auf Spontacts stellenweise über 90 Leute zugesagt und wir mussten ein kleines Losverfahren starten, mit Nachrückerliste und allem Pipapo. Hier lag auch ein gewisser Nervenkitzel: Haben das wirklich alle gesehen? Stehen da nachher doch 70 Leute? Das Ende vom Lied: Unsere ausgelosten Freunde (wir haben natürlich auch im privaten Umfeld ordentlich dafür geworben) glänzten mit einer top Anwesenheit, beim uns unbekannten Spontacts-Publikum war die No-Show-Rate erschreckend hoch. Besonders blöd für diejenigen, die noch am Tag auf der Plattform kommentiert hatten und unbedingt dabei sein wollten. Aber so etwas weiß man natürlich vorher nicht, aber insgesamt scheint die Teilnahme-Moral auf Spontacts deutlich unter 50% zu liegen. Sei’s drum.

Zum Abschluss: Danke!

Zum Ende bleibt nur eines zu sagen: Danke an Euch, an alle die dabei waren oder es im Geiste waren. Denn für Euch haben wir das gemacht. Für Euch und für eure runden Bäuche. Prost!

Kategorie: Events

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Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

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