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Grill-Beilagen: Gegrilltes Gemüse und Zaziki

Ein eigentlich banaler Eintrag, mit dem ich die Grillsaison zumindest beitragsmäßig auf Topf & Löffel eröffnen möchte. Banal deshalb, weil das Folgende weder schwierig in der Zubereitung ist, noch besonders außergewöhnlich in der Zusammenstellung. Die beiden Rezepte sollen einen kleiner Beitrag leisten, die Gartentische von den unsäglichsten Fertigbeilagen zu befreien.

Mariniertes Gemüse vom Grill

Gegrilltes Gemüse eignet sich nicht nur hervorragend als Beilage zu gegrilltem, man kann so auch komplett fleischlos grillen – eine Alternative, die ich allerdings nicht bevorzuge ;)

Die Zubereitung ist narrensicher: Verschiedenes Gemüse in entsprechend grillfähige Portionen schneiden, marinieren und grillen. Fertig. Ich verwende gerne Zucchini  (längs aufgeschnitten), Paprika (in Schiffchen) oder rote Zwiebeln (meist geviertelt). Aber auch Champignons (dann aber ganz), Auberginen (auch längs aufgeschnitten) oder exotischere Varianten wie Fenchel sind möglich. Was man mag und was man eben frisch besorgen kann.

Für die Marinade verrühre ich zwei Teile Olivenöl mit einem Teil frischem Zitronensaft, Salz, einem Schuss Honig und gehackten, frischen Kräutern. Bei Bedarf kann man auch etwas frischen Knoblauch in die Marinade pressen – da sind eurem Geschmack keine Grenzen gesetzt. Das Gemüse am besten mindestens eine Stunde darin marinieren und ab auf den Grill. Am besten direkt etwas mehr machen und über Nacht im Kühlschrank lagern – eignet sich wunderbar als Antipasti für das nächste Abendessen.

Zutaten
  • Verschiedenes Gemüse, grillfähig geschnitten (z.B. Paprika, Zucchini, Champignons)
  • 2 Teile Olivenöl
  • 1 Teil Zitronensaft, frisch
  • Salz
  • Honig
  • frisch gehackte Kräuter (z.B. Schnittlauch, Dill oder Basilikum)

Sommerlicher Zaziki

Unbestreitbar gehört Zaziki für viele zum Grillgenuss dazu. Die fertige Packungsversionen haben zumeist eins gemeinsam: Sie schmecken maximal mittelprächtig und sind zugleich teuer. Denn einen ganzen Humpen Zaziki macht man schnell und einfach selbst. Das schmeckt nicht nur wesentlich besser, sondern ist auch noch billiger in der Herstellung. Das folgende Rezept reicht für bestimmt 8 oder mehr Personen, lässt sich aber entsprechend verkleinern.

Die Salatgurke schälen und durchreiben. Wichtig ist, die Gurkenhobel auszupressen und das Wasser abzugießen. Ansonsten wird die Masse später viel zu wässrig. Jetzt zwei kleine Becher griechischen Joghurt und ein kleines Paket Magerquark unterheben. Ein bis zwei Knochblauchzehen dazupressen, mit Salz und weißem Pfeffer würzen. Zuletzt ein Bund frischen Dill fein hacken und zusammen mit etwas frischem Zitronensaft dazugeben. Das ganze geht in maximal 15 Minuten über die Bühne.

Zutaten
  • 1 Frische Salatgurke
  • ca. 300g Griechischer Joghurt
  • ca. 150g Magerquark
  • ein Bund frischer Dill
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Frischer Zitronensaft
Kategorie: Vom Grill

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Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

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