Mal was klassisches: Königsberger Klopse

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Ich dachte mir, ich trau mich mal an Mutters Rezeptbuch. Also durchstöbern und was leckeres raussuchen. Et voilá, da hab ich doch glatt die klassischen Klopse mit heller Soße rausjepickt und losgekocht. Mengenangaben findet Ihr am Ende der Beschreibung.

Fangen wir mit den Klopsen selbst an. Hierzu nehmen wir das Hackfleisch, ich nehm ja gern Rind, halb/halb geht aber auch. Das ganze vermischt man gekonnt mit 2 mehr oder weniger alten Semmeln, die man vorher in Wasser aufgeweicht hat. Dazu einfach das Ei, ein wenig Senf, Salz und Pfeffer und schon haben wir unsere Grundmasse. Daraus formt man dann je nach Lust größere oder kleinere Klöpse. Jetzt einfach Salzwasser aufsetzen, oder für ein bisschen mehr Geschmack packt man die Klopse in kochende Brühe. Jetzt einfach durchziehen lassen und sich der Soße zuwenden:

Hierfür die Butter im Topf verflüssigen und anschliessend das Mehl dazugeben. Ordentlich mit einem Schneebesen verrühren und nach und nach die Brühe hinzugeben, damit keine klumpen entstehen. Jetzt noch einen Schuss Weißwein hinzu geben, je nach Geschmack. Kapern, ein wenig Kapernsaft, Sahne und Zitronensaft rein, nochmal aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und schon haben wir auch die Soße dazu. Jetzt die Klopse mit Soße anrichten, dazu Salzkartoffeln und ein ordentlicher Gurkensalat, und schon haben wir ein klassisches Essen nach Mutterns Art.

Klopse

Zutaten:

700-800 gr. Hackfleisch
2 alte Semmeln
1 Ei
500 ml Brühe (für die Soße, zum kochen der Klopse nochmal 1-2 l)
100 gr Butter
100 gr Mehl
100 ml Sahne
Weißwein
Saft von 1/2 Zitrone
Kartoffeln als Sättigungsbeilage

Mehr Details zum Rezept

Foodstyle:

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Zubereitungszeit:

Über :

Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, Video- und politischer Mensch und Netzwerker. Can liebt das Backen und entspannt beim sich beinahe-in-Trance-kneten. Auch bei ihm ist das alleine kochen seit diesem Jahr Geschichte.

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2 Kommentare

  1. Hey Ben,

    erstmal ein riesen “lob” dafür, dass du der guten alten küche von “mutti” zu ihrem recht verhilfst. klopse, rouladen, braten & co gehen für meinen geschmack viel zu oft im “mediteranen wahn” junger großstädter unter!
    allerdings koche ich das rezept immer etwas anders:

    zum einen versuche ich, wenn es mein geldbeutel hergibt (und man es an der theke bekommt) kalbshack zu nehmen. das ist einfach feiner und zarter – kalb halt…:-)
    in die grundmasse tue ich nie brot – is ja keine friko, sondern ein klops. dafür tue ich immer noch eine ganz fein gehackte kleine zwiebel mit in die masse und (ganz wichtig!) einen guten teelöffel SARDELLENPASTE (gibt es in jedem guten supermarkt in der kühltheke).senf tue ich hingegen nie rein, manchmal feingehackte petersilie.
    um die klopse zu garen koche ich einfach normales wasser auf ohne salz (die klopsmasse ist ja schon abgeschmeckt) dafür aber mit einem lorbeerblat und wachholderbeeren. in das kochende wasser gebe ich dann die klopse und nehm den topf vom herd, denn (GANZ WICHTIG!) die klopse dürfen nur “gar ziehen” – wenn das wasser sprudelnd kocht können die klopse auseinanderfallen. Wenn die klöpse aufsteigen sind sie gut und ich nehm sie aus dem wasser uns stelle sie warm.
    Dann mache ich (genau wie du) eine mehlschwitze. Die soße mache ich dann aber mit der brühe, in der ich die klopse gegart habe – dann wird die soße noch “klopsiger”…:) zitrone, salz und pfeffer tue ich natürlich auch rein und unbedingt VIELE kapern, denn ohne kapern geht ma gar nicht!!! den weißwein lasse ich in der soße weg und trink in lieber…:-)

    naja ein paar kleine “verbesserungs”vorschläge ohne anspruch auf die letzte “wahrheit”. denn das schöne an muttis rezepten ist ja, das sie alle gleich heißen aber nie gleich schmecken!
    in diesem sinne freue ich mich schon auf das nächste rezept von mutti…

    justus

  2. Moin Justus,

    danke für die tollen Hinweise – vielleicht machen wir mal ein Gastkochen mit Dir ;-)

    Ich muss aber gestehen, die Klöpse sind alleine Can’s Verdienst, die Ehre gebührt ihm. Steht auch ganz oben unter dem Titel – immerhin bloggen wir hier zu Dritt.

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