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Simple Lasagne

Ich habe ja schon kund getan, dass ich Pasta liebe. Dazu gehört aber eigentlich nicht Lasagne, habe ich auswärts noch nie bestellt und koche sie auch eher selten. Zuletzt habe ich eine Variante von Jamie Oliver abgewandelt probiert – und war schwer angetan. Das Grundrezept stammt ursprünglich aus „Jamies Kochschule„, ein Buch dass – wie ich finde – völlig falsch eingeschätzt wird. Zwar richtet es sich an Kochmuffeln und Anfänger, es ist aber innerhalb kürzester Zeit zu meinem Lieblingskochbuch avanciert. Die Rezepte sind vor allem eins: Simpel. Kein Schnick, tagelanges Suchen der Zutaten und vor allem eine Reduktion aufs Wesentliche. Kein unnötiger Pimp. Da ich sowieso zu der Spezies gehöre, die sich ein Rezept einmal durchliest und danach nach eigenem Gusto kocht, sehe ich dass auch alles als nicht zu tragisch an. Grundlage in dem Rezept ist wieder mal eine gute Tomatensoße, im Grunde wie im Rezept zur klassischen Bolognese. Diesmal aber tatsächlich mit Hackfleisch (Bio-Qualität, wenn man schon Hack nimmt). Direkt nachdem die Zwiebeln glasig und der Knoblauch kurz angebraten ist, gebe ich das …

Rustikale Bolognese

Zu jedem Gericht gibt es eine Geschichte, die man irgendwo aufgeschnappt hat. Mein weiß nicht ob es stimmt, hört sich zumeist aber plausibel oder sogar witzig an und eine gute Geschichte zum Essen kann auch nicht schaden. So sollen z.B. Maultaschen im Ländle ja „Herrgotts Bescheisserle“ genannt werden, weil man in der Fastenzeit unbemerkt Fleisch genießen konnte. Ich liebe ja Pasta. Sie ist so vielseitig und ich könnte tagelang verschiedene Nudelgerichte essen, ohne dass mir langweilig beim Essen würde. Deshalb ist auch meine Lieblingsgeschichte die der klassischen Bolognese. Bolognese war ursprünglich ein Gericht der armen Leute und wurde auch dementsprechend zubereitet – mit einfachen Zutaten. Hackfleisch, dass durch sterile Fleischwölfe gedreht wird gibt es auch noch nicht solange wie die ursprüngliche Bolognese. Das Original wurde also ohne Hackfleisch hergestellt, stattdessen hat man einfach übrig gebliebene Fleischstücke, die man nicht gut verarbeiten konnte, in einen großen Topf geschmissen und solange gekocht, bis das Fleisch zart war und vom Knochen abgefallen ist. Mehr also eine Art Ragout. Das Rezept Grundlage ist immer eine kräftige Tomatensoße. Zwiebeln (2), …