Vegetarisch
Schreibe einen Kommentar

Sauce Hollandaise und Spargel aus der Folie

Ja, die Spargelzeit ist schon wieder vorbei für dieses Jahr und das bedauere ich sehr. In den letzten Jahren bin ich doch tatsächlich zu einer Art Spargelfan geworden, obwohl ich die weißen Stangen eigentlich nie sonderlich mochte.

Das Rezept habe ich auch denn schon vor einiger Zeit gemacht, schreibe es aber erst jetzt auf – sorry dafür.

Die Sauce Hollandaise

Diesmal wollte ich auch die Hollondaise selbst machen. Irgendwann habe ich das mal im TV gesehen und die Leute sind fast vor Begeisterung ausgeflippt. Im Restaurant versuche ich seitdem rauszuschmecken, ob eine Hollandaise selbst gemacht ist oder nicht – und scheitere zumeist, da ich ja selbst nichtmal eine Hollandaise gemacht hatte.

Wir brauchen also:

  • 250g Butter
  • 3 Eigelb
  • 3 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz
  • weißen Pfeffer
  • etwas Cayennepfeffer

Das Rezept habe ich mir aus verschiedenen zusammengesucht – nie war ich ganz zufrieden. Denn was für mich zwangsweise zu einer Sauce Hollandaise gehört ist das Klären der Butter: Man erhitzt die Butter behutsam und schöpft dann den Schaum ab, bis die Butter klar ist.

In einem Topf (oder einer Schüssel) im heißen Wasserbad verquirlt man nun Eigelb mit Zitronensaft, Wasser und Salz zu einer cremigen Masse. Danach nimmt man den Topf aus dem Wasserbad und gibt Stück für Stück die Butter hinzu und vermischt alles miteinander. Zuletzt mit Salz, weißem Pfeffer und etwas Cayennepfeffer abschmecken.

Wichtig: Die Sauce darf nicht mehr aufkochen, sollte aber auch nicht zu kalt werden, weil sie sonst mehr Creme als Soße ist.

Das Ergebnis hat mich auf zweierlei Art umgehauen: Zum Einen war es richtig lecker – da war ich Baff. Zum Anderen beschleicht mich das Gefühl, dass die meisten Restaurants keine selbstgemachte Hollandaise anbieten, sondern auf Päckchen und Tüten zurückgreifen. Erschreckend.

Der Spargel aus der Folie

Lob hierfür gilt eigentlich meinen Eltern, die das Rezept im Radio (WDR2?) gehört haben. Gerade für mich hat sich diese Zubereitung des Spargels angeboten, weil ich keine Lust drauf hatte mir für zwei oder drei Monate im Jahr einen Spargeltopf zu holen. Den brauche ich einfach nicht. Und so gehts:

Spargel (500g) gut schälen – was auch sonst? In Bündel zu 250g (also ein halbes Bund) zusammenlegen. Ich achte darauf, dass ich dabei dicken von dünnen Stangen trenne – so kann man die Garzeit anpassen. Alufolie doppelt einschlagen und den Spargel darin verpacken, aber noch nicht verschließen.

In einem Topf eine Rolle (ich sag mal 150 Gramm) Kräuterbutter mit etwas Salz und Zucker verflüssigen. Die flüssige Butter über dem Spargel geben und die Päckchen verschließen.

In den vorgehzeiten Ofen (180 Grad, Umluft) ca. 40 Minuten garen – das Paket mit den dickeren Stangen fünf bis zehn Minuten länger. Und fertig – der Spargel ist wunderbar zart und man hat keinen Stress mit riesigem Topf und Piepapo. Eine entspannte Art, Spargel zuzubereiten.

Kategorie: Vegetarisch

von

Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.