Süßen & Desserts
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Süße Sommerknödel

Wenn dieses Wetter nicht mal kräftig rockt?!

Passend dazu hab ich mal eine kleine Leckerei zusammengetragen: Pflaumenknödel! Also, ran an den Speck, respektive die Kartoffeln! Denn als Hauptzutat brauchen wir ein gutes Kilo geschälte, mehligkochende Kartoffeln. Diese würfeln und in einen Topf mit Salzwasser geben (Energiespartipp: Man braucht überhaupt nicht viel Wasser um Kartoffeln zu garen. Sie müssen nicht einmal ganz im Wasser stehen. Aber Achtung: zu wenig Wasser lässt die Kartoffeln irgendwann anbacken!).

Wenn die Kartoffeln gekocht sind, werden sie ordentlich klein gestampft und mit einem großen Ei vermengt. Das Ganze klebt jetzt ordentlich und muss etwas fester werden. Also so viel Mehl dazu geben (es kann auch Kartoffelmehl in das Weizenmehl gemischt werden, allerdings haben die Kartoffeln meist schon ausreichend Stärke um ordentlich zusammenzuhalten) bis der Teig eine festere Konsistenz hat, aber dennoch leicht zu formen ist und nicht auseinander fällt. Noch ein kleiner Hinweis: Wenn nach dem Hinzugeben des Eis der Teig noch zu bröckelig ist, kann noch ein kleines Ei hinzugegeben werden. Aber Vorsicht, wenn man zu viel Mehl dazugeben muss, um den Teig geschmeidig zu kriegen, schmecken die Knödel hinterher mehlig. Wer will, kann in den Teig noch ein wenig frische Vanille und ein paar Esslöffel Zucker geben.

Jetzt geht es an die wirkliche Knödelarbeit. Hierfür brauchen wir ca. 10 Zwetschgen oder fünf Pflaumen. Diese werden entsteint und geteilt. Je nach Größe eine halbe Pflaume oder eine ganze Zwetschge mit einem halben Teelöffel Zucker füllen (das entzieht der Pflaume beim kochen etwas Wasser und schmeckt gleichzeitig noch ganz gut). Danach formen wir etwa Handtellergroße Fladen aus dem Teig. Diese sollten möglichst dünn sein, und die Pflaume/Zwetschge hinterher möglichst gleichmäßig umschließen. Die Pflaume jetzt mit dem Teig einkleiden, wobei darauf zu achten ist, dass es keine offenen Stellen gibt, in die hinterher Wasser eindringen kann.

Jetzt einfach die Knödel in siedendes Salzwasser geben (Vorsicht: nicht zu viel Salz ins Wasser geben, einfach leicht salzen!) und ca. 10 Min garen. Wer die Möglichkeit zum Dampfgaren hat: dünsten rockt auch bei Knödeln! Wenn die Knödel an der Oberfläche schwimmen, sind sie gar, sie sollten aber noch ein paar Minuten im heißen Wasser bleiben, um ein wenig nachzugaren.

Serviert werden die Knödel mit zerlassener Butter und einer Zimt/Zucker Mischung! Also, los gehts! Pflaumen gibt es nicht mehr sooo lange!

Kategorie: Süßen & Desserts

von

Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, Video- und politischer Mensch und Netzwerker. Can liebt das Backen und entspannt beim sich beinahe-in-Trance-kneten. Auch bei ihm ist das alleine kochen seit diesem Jahr Geschichte.

4 Kommentare

  1. Das sieht ja lecker aus. Habe noch nie süße Knödel gegessen aber das werde ich mal nachkochen. Da muss ich mich aber beeilen, glaub nicht, dass ich noch irgendwo Pflaumen herbekomme. :-( Klappt es auch mit Aprikosen oder Pfirsichen? Danke für das Rezept!

  2. Hallo Tanja,
    das klappt bestimmt auch mit Aprikosen oder Pfirsichen. Bestimmt schmeckt das auch herbstlich lecker mit Äpfeln. Allerdings würde ich es doch noch, wenn möglich, mit Pflaumen probieren.

  3. Danke für deine Antwort! Ich schau heut mal im Laden nach, ob es noch Pflaumen gibt. Wenn nicht, dann probier ich es mit Äpfeln aus. Die gibts ja fast immer :-) Vielen Dank nochmal. LG Tanja

  4. Wibke sagt

    Ich kenne das Rezept auch mit Aprikosen statt Pflaumen, das schmeckt beides lecker! Mit Äpfeln kann ich mir das gar nicht richtig vorstellen, die sind doch viel zu hart, geben zu wenig Flüssigkeit ab… Hat das geklappt?

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