Alle Artikel mit dem Schlagwort: Hygiene

Was in Fast-Food-Küchen so passiert…

Was sich in der Küche der Fast-Food-Pizza-Kette „Dominos“ in Amerika abgespielt hat ist echt ekelhaft. Das Ganze ist zwar schon aus dem April, macht es aber nicht wirklich besser. Zwei Mitarbeiter haben sich gegenseitig gefilmt, mit welchen speziellen Zutaten und Techniken man die Pizzen „verfeinert“: Klar, die Angestellten haben bewusst gehandelt und sich einen Spaß daraus gemacht, das Essen zu verseuchen. Aber  immer wieder liest und hört man auch hier von hygienischen Katastrophen. Man darf nicht alle Fast-Food-Filialen, Imbisse (und auch Restaurants) über einen Kamm scheren und sollte auch bloß nicht die angeblichen „Doku-Soaps“ im TV für sonderlich repräsentativ halten. Trotzdem: Ich habe den (subjektiven) Eindruck, dass mit der Einhaltung von Hygiene-Standards viel zu sorglos umgegangen wird (nicht nur von der Betreiber-Seite, auch von den Kunden). Das fängt bei so simplen Dingen wie Händewaschen an und hört bei der Lagerung und dem Einkauf von Lebensmitteln auf. Grund ist meines Erachtens oft ein gnadenloser Preiskampf: Hygiene kostet Geld. Sowohl direkt (funktionierende Kühlgeräte, etc.) als auch indirekt (Personalkosten für Reinigung, Weiterverwendung vergammelter Lebensmittel). Wenn man sich die …

Mit Soße spitze? – Gammeldönerbuden sollen in NRW an den Pranger

540.000 Betriebe hat die Lebensmittelüberwachung 2008 unter die Lupe genommen. In ca. 130.000 Fällen wurden Verstöße festgestellt -fast jeder vierte Betrieb ist damit betroffen. Ganz übel sieht es bei dem Deutschen liebsten Fastfood, dem Döner aus: In der Geflügelfleisch-Dönerspießproduktion sei von 875 Imbissbetrieben jeder zweite Betrieb beanstandet worden. – so die Rheinische Post. Ich weiß schon, warum ich selten bis nie Döner esse. An den Pranger, ihr Sünder! „Was tun“ sprach also Zeus, „die Götter sind besoffen und kotzen in den Olymp“. Die Grünen im Landtag NRW fordern: Die Gammelbuden müssen öffentlich gemacht werden um die Kunden zu warnen und haben deshalb einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht. Konkret fordert man ein „Smiley-System“, wie es z.B. bereits in Berlin-Pankow gibt. Dort werden gute hygienische Standards entsprechend belohnt: Der Smiley wird an Betriebe und gastronomische Einrichtungen vergeben, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben. Diese im wahrsten Sinne des Wortes saubere Arbeit wird damit für alle Besucherinnen und Besucher sichtbar, denn das Unternehmen bekommt eine Urkunde und einen Aufkleber mit …