Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mehl

Butter Naan Rezept – einfach selber machen

Heute hab ich für Euch mal etwas anderes zum „backen“. Es gibt Naan. Fast Überall auf der Welt wird Fladenbrot gebacken. Die meisten kennen es als „Pide“ aus dem türkischen Lebensmittel-Laden oder auch als Wrap in amerikanischen Fastfood-Ketten. Das Naan ist ein Pfannenbrot, das in gesamt Vorderasien, von der Türkei bis nach Afghanistant, Pakistan oder eben auch Indien verbreitet ist. Es ist nicht kompliziert in der Herstellung, schmeckt aber hervorragend zu Currys, oder einfach zum dippen in Cacik (Tzatziki) oder anderen Joghurt-Soßen. Es gibt viele Rezepte in diesem Internetz und darunter auch echt viel Müll. Ich habe das mal komplett durchforstet (ähem…na ja, fast) und habe ein gut funktionierendes Rezept für Euch zusammengestellt. Ihr braucht dazu am besten eine Gusseiserne Pfanne. Da das Brot ohne Fett in der Pfanne gebacken wird, brennt so einiges an. Das kriegt Ihr mit der richtigen Pfanne aber auch easy wieder weg gespült. Und für alle Veganer oder Milchallergiker: Keine Angst: Die Butter kommt erst nachher drauf. Einfach weg lassen und Soya-Joghurt verwenden. Jetzt aber ran ans nachbacken und viel …

Bremer Butterkuchen

Was ist der Vorteil, wenn man in eine Familie heiratet, die Bremer Bäcker waren? Richtig. Ein richtig gutes Rezept für Butterkuchen. Ja, man hört immer wieder, dass einige verwirrte Seelen Butterkuchen mit Mürbeteig oder gar mit Ei im Teig zubereiten und das ja so super schnell ginge. Lasst Euch davon nicht beirren. In einen Butterkuchen gehört Butter und Hefe und Mandeln und Butter. Und Butter. Und Zeit. Das Ganze ist natürlich nichts, wenn man Pfunde loswerden muss, aber dafür schmeckt’s. Um dem aber gerecht zu werden, musste das Rezept aus der Familie meiner Schwiegereltern dann doch noch ein wenig abgewandelt werden – Natürlich in familiärer Gemeinschaftsarbeit mit Frau und Schwiegermutter. Schließlich geht es beim Butterkuchen quasi um eine heilige Kuh der norddeutschen Backstube. Im Familienrezept wurde traditionell mit Margarine gebacken und die Butter nur mit den Mandeln auf dem Teig verteilt. Das musste sich ändern. Also haben wir die Butter in Milch aufgelöst und siehe an: Es schmeckt nicht mehr so fettig und ging wunderbar auf. Außerdem hat es ein paar Versuche gebraucht, um festzustellen, …

Waffeln – ganz einfach Waffeln

Waffeln – sind ja für viele eine Glaubensfrage. Belgisch? Eckig? Rund? Hart? Weich? Mit heißen Kirschen? Ich bin da, ehrlich gesagt, etwas eigen. Die Waffeln müssen weich, aber nicht zu weich sein, sie müssen etwas nach Vanille und ein klein bisschen nach Zitrone schmecken. Sie dürfen nicht zu schwer im Magen liegen, man darf aber auch nicht das Gefühl haben, noch etliche essen zu können. Das wird dann schnell gefährlich. Drauf kommt Puderzucker und dazu gibt es höchstens Vanille-Eis oder Sahne. Wenn es sein muss, toleriere ich Kirschen. Das war’s dann aber auch. Belgische Waffeln sind, ehrlich gesagt, viel zu süß, um sie genießen zu können. Außerdem zwingen mich meine Kindheitserinnerungen zu der klassischen Waffelform mit den typischen Rundungen und Herzen. Wenn Ihr diese Voraussetzungen so unterschreiben könnt, oder einfach mal ein neues Waffelrezept ausprobieren wollt, dann habe ich etwas für Euch. Viel Spaß beim Nachbacken. Noch ein kleiner Hinweis. Wenn Ihr es mögt, dass die Waffeln etwas fluffiger sind: Nehmt anstatt Milch etwas Mineralwasser. Bloß kein Backpulver oder ähnliches. Das gehört nicht in Waffelteig. …