Fisch, Rezepte
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Thai Fisch Curry

Curry – Die meisten denken da an ein Gewürz und an Indien. Das erste ist Quatsch – Currys sind Gerichte und es gibt dafür viele Gewürzpasten, verschiedenste Gewürze und unterschiedlichste Geschmacksrichtungen. Und das Zweite ist halt nicht alles. Currys gibt es in vielen Ländern Asiens und wesentlich dünnflüssigere Varianten als in Indien kommen aus Thailand. Wenn Ihr ins Thai-Restaurant geht, kriegt Ihr da meist Currys aufgetischt. Und natürlich sind die Currys an den europäischen Gaumen angepasst. Ich hab hier mal eine vom NUMA in Bielefeld inspirierte Curry Variante mit grüner Currypaste und viel Fisch zusammengestellt. Es ist schön scharf, und hat viele Geschmacksnoten von Kokosmilch bis Limetten. Die exotischen Zutaten kriegt Ihr eigentlich in jedem gut sortierten Asia Supermarkt. Fragt Euch einfach durch. Die Grüne Currypaste ist die schärfste Variante. Wenn Ihr keine Schärfe vertragt, lasst sie am besten weg und verzichtet auch auf einen Teil des Ingwers.

Beim Fisch habe ich tatsächlich Köhler-Seelachs genommen, weil das Fleisch schön fest ist, aber ihr könnt auch auf andere festfleischige Fische zurück greifen. Ich habe Seelachs aus dem Nordatlantik mit MSC-Siegel genommen. Wenn wir auch noch in den nächsten Jahren Fisch genießen wollen, sollten wir drauf achten, welchen Fisch wir benutzen. Einen ersten Hinweis gibt das MSC-Siegel. Allerdings gibt es auch massive Kritik, dass ein Teil der MSC-zertifizierten Fischbestände bereits überfischt sind. Kritischer ist da der Einkaufsratgeber von Greenpeace. Schaut doch mal rein, bevor Ihr Fisch kauft. Bei den Pasten und Fischsoßen konnte ich nicht genau herausfinden, woher der Fisch so kam. Da werde ich noch nach nachhaltigen Alternativen suchen. Fischsoße werde ich allerdings in naher Zukunft nicht selber machen. Da steigen mir alle Menschen aufs Dach, die mich zu Hause besuchen. Dat duftet nämlich ordentlich und dauert. 

Aber jetzt erstmal viel Spaß beim Nachkochen! Natürlich passt dazu hervorragend Reis oder auch Butter-Naan.

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Grünes Fischcurry

Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 30 Minuten
Arbeitszeit 45 Minuten
Portionen 4 Personen

Zutaten

  • 400 Gramm Fischfilet
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Ingwer
  • 2 Zwiebeln
  • 2 TL Garnelenpaste
  • 2-3 EL Grüne Currypaste
  • 1 Glas Fischfond ca 380 ml
  • 4 EL asiatische Fischsoße
  • 1 EL Palmzucker
  • 500 Gramm passierte Tomaten
  • 500 ml Kokosmilch
  • 5 Kaffirlimettenblätter
  • 2 frische Tomaten
  • 1 Glas Bambussprossen
  • 1 Möhre
  • 150 Gramm Zuckerschoten
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1 Bund Thaibasilikum
  • 1 Chilischote

Anleitungen

  1. Ingwer und Knoblauch hacken, Zwiebeln in Scheiben schneiden. Wok auf den Herd. Ordentliche Hitze, etwas Öl rein und darin Garnelen- und Currypaste, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln anbraten. 

  2. Das ganze zwei, drei mal mit Fischsoße und -Fond ablöschen und etwas einkochen lassen. 

  3. Dann Kokosmilch, Palmzucker, Limettenblätter und passierte Tomaten hinzugeben und ca. 15 Minuten kochen. 

  4. Währenddessen die Fischfilets säuern und salzen und schließlich mit Mehl bestäuben und von beiden Seiten braten. Der Fisch sollte noch saftig und glasig sein.

  5. Für die Gemüseeinlage Tomaten grob würfeln und Bambussprossen abtropfen. Dann Paprika würfeln, Zuckerschoten halbieren und Karotte in Streifen schneiden und Paprika, Zuckerschoten und Karotte anbraten. 

  6. Für jede Portion auf einen tiefen Teller das gebratene Fischfilet geben, die Einlage darauf verteilen, die Curry-Soße geben und nach belieben gehackten Koriander, gehacktes Thaibasilikum, klein geschnittene Chilischote und evtl. getrockneten Fisch verteilen und servieren. 

  7. Zack fertig: Fischcurry! Dazu passt Naan oder Reis oder beides. 

Kategorie: Fisch, Rezepte

von

Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, pendelt zwischen Düsseldorf, Köln und Gütersloh. Er macht was mit Politik und Social Media und Videos. Can liebt das Backen und entspannt beim sich-beinahe-in-Trance-kneten. Von Mutters Klassikern bis zu einfachen, schnellen Gerichten: Wenn Zeit da ist, wird beim Kochen entspannt. An einem freien Tag gibt es nichts besseres, als stundenlang Soßen einzukochen.

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