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Von Apulien bis Zabaione: So schmeckt der Salento

Moin ihr Pommespanzer. Oder um es auf italienisch zu sagen: Feliz Navidad!

Wie lange wünschte ich mir endlich einmal in Italien Urlaub zu machen! Keine Ahnung warum wir es noch nie getan haben, aber wenn man als Foodfreak sich die ganze Zeit Pasta, Pizza und Pistazien reinpfeift, sollte man doch zumindest mal recherchieren, wie das denn vor Ort so ist. Also direkt in Italien. Und jetzt war es soweit, hinter mir liegen 12 Tage im Salento. Das ist der untere Teil vom Stiefel (Apulien) des Stiefels (Italien). Rechts das adriatische Meer, links das ionische Meer. Feine Sandstrände mit einem azurblauen Meer, wie man es in der Karibik erwarten würde. Temperaturen von 32 bis 47 Grad. Einfach nur traumhaft. Wir waren überwiegend in der Provinz Lecce unterwegs, mit Mietwagen erkundeten wir aus unserem Hotel (in der Stadt Lecce) die Region.

Secondi: Salsicca in Tomatensoße. Typischerweise werden Hauptgerichte ohne Beilage serviert

Generelles zur Esskultur

Bevor wir direkt zu den konkreten kulinarischen Erfahrungen kommen, ein paar generelle Eindrücke:

  1. Es ist da warm. Sehr warm. Heiß. Unglaublich heiß. Einmal waren es 47 Grad in der Sonne. Und dem hat man sich dort angepasst: Von 14-17 Uhr ist Fiesta, alle Läden dicht. Die wenigen Essensläden die Mittags aufhaben, haben eingeschränktes Angebot, also z.B. keine Pizza – viel zu heiß! Abends wird entsprechend spät gegessen, Restaurants machen ab 20:00 Uhr auf. Um 21:00 Uhr sitzt man noch immer alleine da rum, voller wird’s bis 22:00 Uhr und der Höhepunkt liegt sicherlich zwischen 22-23 Uhr.
  2. Die Gegend ist der Hammer, die Stadt Lecce ca. 100.000 Einwohner groß. Trotzdem ist es wenig touristisch, besser gesagt: gar nicht. Englisch? Spricht wirklich kaum jemand – nichtmal die jungen Leute. Und Lecce ist eine Studentenstadt. Dementsprechend bilde ich mir ein, dass das alles relativ authentisch ist. Nicht nur das wie, sondern auch das was. In der ganzen Stadt haben wir einen Gyros-Laden gesehen und eine Filiale von McDonald’s, ansonsten ausschließlich italienische und vor allem regionale Restaurants. Nix mit Indisch hier, Thai dort, bayrisch drüben, wie man das aus Touri-Hochburgen eventuell kennt. Und das, wo es vor Restaurants nur so wimmelt.
  3. Ihr kennt es vielleicht aus italienischen Kochbüchern: Die heilige Dreifaltigkeit aus Vor-, Haupt- und Nachspeise gibt es hier so nicht. Vielmehr ist die Speisekarte unterteilt in Antipasti, Primi (Pasta oder Risotto), Secondi (Fleisch oder Fisch) und Dolce (eben die Nachspeise). Gegebenenfalls gibt es noch Pizza und Salate ausserhalb dieser Reihenfolge. Wie man das jetzt zusammenstellt ist einem selbst überlassen, die Primi gehen von der Portionsgröße locker als Hauptgericht durch. Da die Secondi aber in der Regel ohne Beilage kommen (manche Restaurants bieten sie gegen Aufpreis an), kann man bei großem Hunger aber auch einen Primi als Vorspeise statt Antipasti nehmen. Einmal haben wir übrigens einen dünnen Schlacks gesehen, der hat es tatsächlich geschafft, alle vier Gänge zu essen.
  4. Insgesamt habe ich mit wesentlich höheren Preisen gerechnet, wenn man so die deutschen Trattorien kennt. Aber: Pustekuchen. Ich sag mal: Essen ganz normal bis billiger als hier, dafür sind die Getränke immer wesentlich preiswerter. Eine große Flasche Wasser (Frizzante oder naturale) kommt automatisch und geht entweder aufs Haus oder kostet maximal 2 Euro. Die Flasche Wein kostet zwischen 10 und maximal 20 Euro, wobei die meisten Weine (und in der Regel auch die Empfehlungen des Hauses) so bei 13 Euro liegen. Da kann man nicht meckern! In rustikaler eingerichteten Restaurants bekommt man das Drei-Gänge-Menü auch für 13 Euro – und an dem ist mal gar nichts auszusetzen.
  5. Man steht auf altes Brot. Wirklich. Zu Beginn gibt es immer einen Korb mit Brot, wie man das auch von hier so kennt. Aber nicht mit Öl, Butter oder Quark, einfach so. Ich denke mal, um das nebenbei für die Gerichte zu nutzen oder so. Ganz durchgestiegen bin ich da nicht. Auch nicht, warum das fast immer alte Kniften vom Vortag sind. Staubtrocken und schön hart. Vielleicht kann das ja jemand aufklären…

Hartes Brot von gestern scheint in Apulien sehr beliebt zu sein…

 

Konkretes zum Essen

Wir haben versucht die ganze Bandbreite abzudecken, von der nobleren Osteria bis zum regionalen Fastfood. Dabei haben wir trotzdem nicht viel Chichi erlebt. Wie kann man es am Besten beschreiben? Rustikale italienische Hausmannskost auf hohem Niveau? Auffällig ist meines Erachtens: Es gibt kaum Schlechtes essen. Sicherlich, eventuell wird mal der eigene Geschmack nicht getroffen. Aber das es wirklich minderwertige Ware gibt, die desaströs zubereitet wird? Nope. Der Übersichtlichkeit ordne ich im Folgenden meine Eindrücke nach den einzelnen Gängen.

Antipasti

Ich bin in Deutschland ja nicht so der Antipasti-Fan. Das liegt aber daran, dass einem meistens irgendein Gemüse vorgesetzt wird, dass drei Wochen in irgendeiner Öljauche gezogen hat. Das war in Lecce grundsätzlich anders. Gutes, frisches Gemüse. Einfach angerichtet, aber mit dem gewissen Pfiff – z.B. frischen Kräutern. Gutes Öl in Maßen und da wo es Sinn macht. Mein Favorit waren gegrillte Auberginenscheiben mit frischer Minze. Beides mag ich eigentlich nicht so, aber in diese Kombi hätte ich mich reinsetzen können. Dazu gehört natürlich auch der unvermeidliche Insalata Caprese, den wir auch zweimal hatten. Ganz ehrlich? Finde ich ok – immerhin gibt’s hier frischen und guten Mozzarella. Aber insgesamt doch etwas lame, da gefällt mir  die Variante die ich zubereite wesentlich besser.

Gegrillte marinierte Paprika aus dem Alle Due Corti

Pasta

Lecce ist die Hauptstadt der Orecchiette. Da wundert es nicht, dass ein typisches Gericht Orecchiette mit kleinen Fleischklößchen in Tomatensoße ist. Lecker! Sowieso: An der Pasta merkt man, wie man es richtig macht: Nicht viele Zutaten, dafür Ausgewählte und fein abgeschmeckt. Orecchiette mit ein paar frischen Tomaten, Kräutern und etwas Käse kann so lecker sein! Und: Nudeln gehen hier auch als Fastfood durch, z.B. Mittags an der Strandbar: Ein paar Cocktailtomaten in die Pfanne, etwas Öl, Salz, Orecchiette dazu – fertig. So kann ich leben.

Allerdings: Richtig überrascht oder komplett die Schuhe ausgezogen hat mir auch keine Pasta dort. Und eine weitere Erfahrung: Verkochte Gnocci kann man auch in den besten Restaurants in Lecce bekommen!

Typisches Gericht: Orecchiette mit kleinen Fleischklößchen

Carni

Tja, muss man dazu groß etwas sagen? Gutes Fleisch, mit ein paar Kräutern gewürzt, saftig gebraten. Fertig. Viel Rind, etwas Schwein, gerne auch Pferd. Habe mir in einem italienischen Steakhouse ein Bistecca alla fiorentina gegönnt – herrlich. Aber Obacht: Wie bereits angedeutet, hat man es dort kaum mit internationaler Küche. Wer sich also denkt, er bestellt in einem Steakhouse einen Hamburger, der sollte nicht erwarten Brötchen, Ketchup, Gurken und ne Bulette zu bekommen – sondern alles auf die italienische Weise.

Rind mit Rucola und Parmesan, hier aus dem Il Giardino

Pizza

Es folgen paar Worte an die Pizzabudenbetreiber in Deutschland:

Sehr geehrte Pizzabetreiber in Deutschland, seit langem bin ich mit Euch unzufrieden. Kaum findet man eine anständige Pizza, dabei wimmelt es hier nur so vor Pizzerias und Lieferdiensten. Besondere letzte bringen zu 99% eine matschige und fettige Ausgeburt der Hölle hervor, die sich nicht einmal Pizza schimpfen darf. Tut mir einen Gefallen: Fahrt nach Apulien und esst dort eine Pizza. Wo? Das ist scheißegal. Weil es selbst an jeder bekackten Strandbar eine 10 mal bessere Pizza gibt, als man hier in einer hochpreisigen Pizzeria bekommt.

Woran das liegt? Das kann ich Euch gerne sagen. Fangen wir beim Teig an, die Zutaten hängen in der Regel aus: Farina tipo 00 Mehl, Salz, Hefe, Öl, Wasser. Mehr nicht. Na, sind die gekauften Teigflatschen aus backstarkem Mehl doch nicht so geil? Ha! Der größte Qualitätsunterschied kommt aber durch den Käse. Glaubt ihr, in Italien verwendet irgendjemand den Analog-Mozzaralla-Gouda-Streukäse mix, von dem ihr 400 Gramm auf jede Pizza kloppt? NEIN!!!!! Nichtmal jede Pizza hat Käse (Ausnahmen sogar keine Tomatensoße). Und wenn, dann guten Mozzarella, in der Regel Büffelmozzarella. Womit wir bei den weiteren Zutaten wären: So viele Pizzavariationen wie hier, gibt es da nicht einmal im Traum. Geile Zutaten, aber passende Kombinationen. Und dazu gehört des Deutschen liebstes Kind, die Salamipizza: Kein Pizzabäcker in Italien* würde auf die Idee kommen die beschissene deutsche Dauerwurst als Salami zu verkaufen, geschweige denn sie auf eine Pizza zu packen. Und zuletzt: Nehmt Euch eure blechernen Pizzapfannen und haut Euch damit gegenseitig auf den Köpfen rum. Aber verwendet sie nicht zum Backen der Pizza. Der Teig wird dann nämlich schön kross von unten und bleibt von oben saftig. Wahrscheinlich würdet ihr aber heulend zusammenbrechen, weil ich in Italien keine einzige Kreisrunde Pizza gesehen habe. Nehmt Euch also euren Zirkel und Pi zum Quadrat, tanzt einbeinig im Kreis und macht ab jetzt bitte bessere Pizza. Die in Deutschland ist nämlich einfach zum Kotzen!

* Ich schreibe bewusst nicht „Kein italienischer Pizzabäcker“, denn die italienischen Pizzabäcker in Deutschland verfahren genauso…

Übrigens, Paul/Peter/Gino: Es gibt Pizza mit Salsicca! Ich musste sie nicht zusammenstellen, sie stand einfach so da auf der Karte. Ha!

Pizza mit Büffelmozzarella und Salsicca

Dolce

Eis. Eis geht immer. Mittags, vor dem Abendessen, danach. Und wie. Ich sag Euch das: Pizza und Eis. Das waren meine Highlights da unten.

Spumone – ein typischer Nachtisch. Pistazieneis mit Krokant- und Nusskern. Hier aus dem Amici Miei

Fastfood

Ja, es gibt auch Fastfood da unten. Aber ich rede nicht von der einen McDonalds-Filiale, die für die ganze Region reichen muss. Typisch in der Region Lecce ist Puccia, auch bekannt als Puccia Leccese. Ich würde es grob als eine Art Brottasche (der Pita jetzt nicht unähnlich) beschreiben, die dann mit allerlei Zutaten individuell gefüllt werden kann.

Ausserdem geht natürlich eine einfache Pasta so schnell, dass es auch als Fastfood an diversen Ständen angeboten wird. Gilt natürlich auch für die Pizza, wobei da die Salento-Jugend eine perverse Kombi ausgetüftelt hat: Pizza mit Pommes. Essen die da wirklich. Eine rattenscharf geile Pizza und die letzten 40 Sekunden kommt da ein Berg Pommes drauf. Da war ich echt erschüttert, war aber auch das mit Abstand perverseste was ich während unserer 12 Tage gesehen habe.

Blitzresümees einzelner Restaurants

Falls ihr auch mal dahin fahrt: Hier eine Schnellübersicht der besuchten Restaurants mit Kurzcheck und Preisinfos. Wir waren immer zu zweit, die obligatorische Flasche Wasser erspare ich mir aufzuzählen.

Amici Miei

Ristorante und Pizzeria. Fanden wir so gut, dass wir hier zweimal waren. Alles sehr lecker, wobei wir hier die beste Pizza im gesamten Urlaub hatten, aber auch die Spaghetti mit Muscheln und Zuccini-Streifen waren hervorragend. Vor 21:30 Uhr ist man übrigens alleine im Restaurant. Haben für je drei Gänge und eine Flasche Wein 70 Euro bezahlt – für das Niveau mehr als berechtigt!

Spaghetti mit Muscheln und Zucchini

Osteria della Divina Provvidenza

Absolut stylischer Laden, mit hippem Service. Fantastisches Essen. Lachscarpaccio und gemischte Antipasti vorher, danach simple aber sehr sehr leckere Orecchiette und leider verkochte Gnoccini mit grünem Spargel. Danach gab’s noch zwei Limoncello aufs Haus, da hätten wir uns die zwei davor ja schenken können – mit einer Flasche Weisswein für 60 Euro.

Simple Pasta, ganz hervorragend

Alle Due Corti

Hier muss man reservieren! Website ist grottenschlecht, geht aber per englisch und E-Mail. Ist von der UNESCO für seine regionale Küche ausgezeichnet – zurecht. Die gemischten Antipasti reichen für mindestens zwei Personen und waren einfach göttlich. Diese Variationen habe ich so noch nie gegessen. Pasta ein Traum und danach gab es noch ein Ragout vom Pferd in fein abgeschmeckter Tomatensoße. Sehr lecker. Die 1l-Karaffe vom Hausrose kostet nur 6 Euro, so dass wir für 1x Antipasto, 2x Pasta, 1x Fleisch nur 49 Euro bezahlt haben. Service eher mau, hätten wir nach dem Fleisch nicht 30 Minuten warten müssen, hätten wir uns noch eine Nachspeise gegönnt.

Pasta mit Kichererbsen – sau lecker

La Torre di Merlino

Auf einem kleinen Platz und etwas nobler. Auch die Speisen kommen etwas kreativer angerichtet daher, z.B. der gebackene Käse mit Nudelkorsett als Antipasti. Ebenfalls sehr lecker und zum Abschluss gibt’s einen süßen Hauswein umsonst. Zwei Antipasti, zwei Pasta, ein Nachtisch, eine Flasche Rosé und zwei Lomoncello kosteten uns hier 80 Euro.

Burrata Kataifi

Il Bacaro

Steakhouse auf italienisch. Die gemischten Antipasti reichen für zwei, kommen aber nicht an die von Alle Due Corti ran. Insgesamt stylisch eingerichtet, Fleischqualität über jeden Zweifel erhaben. Internationale Gäste bekommen offensichtlich immer eine Flasche des eigenen Hausweins geschenkt, der übrigens sehr lecker ist. Und: Wer hier den Hamburger bestellt, bekommt die Bulette mit Pommes. Kein Brot, keine Gurke, keine Tomate. Nur damit ihr’s wisst… Gemischte Antipasti, Burger, 600g Fiorentina-Steak, eine Flasche des Haus-Weißweins plus 2 Limoncello kosten 64 Euro, wobei großzügig 4 Euro abgezogen werden.

Der Hamburger auf italienisch

Il Gardino

Typisch regionale Küche, gehoben. Sehr lecker, und sehr umfangreiche Portionen. Für ein Antipasto, ein Risotto, zwei Fleischgerichte plus Beilagen und eine Flasche Wein zahlen wir 90 Euro – mit Abstand unser teuerster Restaurantbesuch.

Risotto mit Krabben

Fazit

Eine beneidenswerte Esskultur, zu der man auch aus voller Überzeugung steht. Zurecht wie ich finde, obwohl mir persönlich auf Dauer die internationale Vielfalt fehlen würde. Natürlich ist die italienische Küche ein Knaller, aber die Welt halt so viel mehr zu bieten!  Definitiv weniger zu bieten haben aber hierzulande die Pizzerien. Die 12 Tage in Apulien haben meine Meinung noch bestärkt, dass es hier fast nur Scheißpizza gibt.

Nächstes Ziel in Italien: Toscana. Und für Euch solange als Bonus: Noch mehr Fotos und meine eigene Google-Maps-Karte, die ich mir für diverse Hinweise angelegt habe.

Pasta – ich glaube mit Möhrengranata oder sowas.

Typisches Secondi: Hähnchen. Keine Beilage, aber zum Glück für die Frau etwas Rucola.

Insalata Caprese aus dem Amici Miei

Lachscarpaccio aus dem Amici Miei

Pizza aus dem Amici Miei

Pizza Estate – Besonderheit: Keine Tomatensoße, alle Zutaten kommen roh auf den gebackenen Teig

Antipasti aus dem Il Giardino

Thunfisch-Carpaccio aus der Osteria Divina Provvidenza.

Antipasti aus der Osteria Divina Provvidenza.

Leider etwas verkochte Gnocceti aus der Osteria Divina Provvidenza.

Antipasti aus dem Alle Due Corti

Frische Pasta aus dem Alle Due Corti

Antipasti aus dem Il Bacaro

Bistecca alla fiorentina aus dem Il Bacaro

 

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Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

8 Kommentare

  1. stephan sagt

    jaja so gehts einem in apulien. man kommt kulinarisch auf die welt.
    für alle, die authentisch apulisches essen lieben 8lernen möchten)
    buchtipp: Apulien. Entdecken und geniessen im Tal der Trulli.
    ja genau – ist von mir

    • Hab’s mir eben mal online „angeschaut“ – und bestellt. Für ein bisschen Apulien-Feeling, wenn wir wieder zu Hause sind.

  2. Danke! Danke! Danke! Gut beobachtet, treffend formuliert, gut fotografiert. Vor allem der Absatz über die Pizza. Auf unserem Campingplatz La Maseria bei Gallipoli hat das Restaurant den Charme einer Bahnhofswartehalle. Aber die Pizza ist genial gut.

  3. GABY NETTEN sagt

    Mein Mann kommt aus Otranto, liegt ca. 45 km unter Lecce. Die Region ist bei Deutschen Touristen Gott sei Dank fast unbekannt. Ich freue mich ueber positive Berichte, allerdings verstehe ich das feliz navidad nicht? Das ist Spanisch.

  4. Alexandra sagt

    Hallo Ben,

    klasse, ganz toller Artikel!
    Bin gerade drauf gestoßen, weil wir bereits für nächstes Jahr unseren (ersten) Apulienurlaub gebucht haben – ganz im Süden am ionischen Meer.

    Viele Grüße,
    eine Werstenerin ;)

  5. Catarina sagt

    Hi Ben,
    insgesamt interessanter und treffender Artikel. Mein Vater kommt selbst aus dem Salento, ich mache regelmäßig Urlaub in Campomarino di Maruggio (wo es übrigens die weltweit beste Eisdiele gibt!).
    Das mit dem Brot ist wirklich so, hart war es bei uns noch nie. Allerdings haben die so eine Art hartes Zwieback-Oliven-Brot als Snack, vielleicht hast du das bekommen? Mein Vater bestellt hierzulande auch immer Brot vor dem Essen und wird oft komisch angeguckt…
    Pizza mit Pommes drauf habe ich auch schon des Öfteren dort gesehen und habe mich nicht dazu überwinden können, das zu essen.
    Ein „Fastfood“ hast du definitiv vergessen: Panzerotti. Gibt es zumindest in Campomarino an jeder Ecke. Eine frittierte Teigtasche mit kochend heißer Tomaten-Mozzarella-Füllung. Verboten lecker, aber Achtung beim Essen, dass der Vulkan nicht explodiert!

    Ich muss dir aber auch sagen, fast hätte ich den Artikel nicht gelesen, weil du gleich zu Beginn „Feliz navidad“ als Italienisch verkaufst. Sorry, das geht gar nicht. Zum Glück ist der Rest des Artikels besser „recherchiert“.

    Arrivederci!

    • Hey Caterina, danke Dir für’s Feedback. Das freut mich sehr.
      Und keine Angst wegen der Schlussformel – ich hatte 3 Semester italienisch und „Feliz Navidad“ ist als Scherz gemeint :-)

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