Fleisch, Pasta
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Woknudeln mit Hühnchen

Das folgende würde ich so nicht nochmal kochen. Es war zwar nicht vermurkst, aber auch nicht etwas, was einem im Gedächtnis haften bleibt. Grund dafür, sind die sogenannten Woknudeln, die ich bei Real entdeckt habe. Brauchen angeblich nur 3-4 Minuten im Wok (pro 100g Nudeln 100ml Flüssigkeit) und können zum Gemüse gegeben werden.

Nachdem ich also das Hühnchen in mundgerechte Stücke zerteilt, mit etwas Sojasoße, Sesamkörnern und Curcuma gewürzt, danach etwas mehliert und im Wok angebraten habe , ging das tote Tier bei 70 Grad in den Ofen zum Warmhalten.

Im Wok habe ich erst Ingwer, danach allerlei Gemüse (dünne Möhrenscheiben, Paprika, Zwiebeln) etwas in Sojasoße weich geschmort. Danach kurz die Champions hinzugegeben und dann auch schon die Woknudeln mit der benötigten Flüssigkeit. Nun zum Problem: Die Woknudeln brauchen weit mehr Flüssigkeit als angegeben und es gestaltete sich als gar nicht so einfach, genügend Wasser hinzuzugeben, aber eben nicht so viel, dass es eine einzige Wasserpampe wird. Die werten Teiggenossen brauchten dann auch keine 4 Minuten, sondern gerne 9 Minuten. Und am Ende war alles so trocken, dass mir doch tatsächlich noch fast die Soja-Soße ausgegangen wäre und ich noch mit etwas indischer Curry-Paste und Wasser improvisieren musste, damit das Gericht nicht austrocknet. Als Abschluss habe ich noch Lauchzwiebeln und das Hähnchen untergehoben und alles am Tisch mit etwas Sambal Olek und Soja-Soße serviert. Das Hähnchen war auch wirklich gut, der Rest eher ein so naja – die Woknudeln waren eine eher durchwachsene Erfahrung, aber das sollt ihr ja auch wissen.

PS: In Düsseldorf gibt es eine echt gute Auswahl an asiatischer Shops. Ich hole daher fast keine Gewürzen, Soßen oder Zutaten in einem der hiesigen Supermärkte (abgesehen von den Woknudeln – mir hätte es dämmern müssen!), sondern meistens in größeren Mengen, besserer Qualität und zu wesentlich geringeren Preisen in einem der Supermärkte.

Kategorie: Fleisch, Pasta

von

Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

2 Kommentare

  1. Also meine thailändische Frau und ich haben einen Asia-Shop. Schauen Sie sich mal in den Discountern oder in den Supermärkten um, wenn „Asia-Wochen“ angeprießen werden. Sie werden dort keine Asiatin sehen, die wissen dass es sich um „nachgemachte“ Produkte handelt die nicht an die original asiatischen Lebensmittel herankommen. Was nicht bedeutet dass diese schlecht wären, aber sie sind oft schon für den Europäer „angepasst“. Das gilt auch oft für die Thai-Restaurants

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