Monate: Oktober 2009

Mit Soße spitze? – Gammeldönerbuden sollen in NRW an den Pranger

540.000 Betriebe hat die Lebensmittelüberwachung 2008 unter die Lupe genommen. In ca. 130.000 Fällen wurden Verstöße festgestellt -fast jeder vierte Betrieb ist damit betroffen. Ganz übel sieht es bei dem Deutschen liebsten Fastfood, dem Döner aus: In der Geflügelfleisch-Dönerspießproduktion sei von 875 Imbissbetrieben jeder zweite Betrieb beanstandet worden. – so die Rheinische Post. Ich weiß schon, warum ich selten bis nie Döner esse. An den Pranger, ihr Sünder! „Was tun“ sprach also Zeus, „die Götter sind besoffen und kotzen in den Olymp“. Die Grünen im Landtag NRW fordern: Die Gammelbuden müssen öffentlich gemacht werden um die Kunden zu warnen und haben deshalb einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht. Konkret fordert man ein „Smiley-System“, wie es z.B. bereits in Berlin-Pankow gibt. Dort werden gute hygienische Standards entsprechend belohnt: Der Smiley wird an Betriebe und gastronomische Einrichtungen vergeben, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben. Diese im wahrsten Sinne des Wortes saubere Arbeit wird damit für alle Besucherinnen und Besucher sichtbar, denn das Unternehmen bekommt eine Urkunde und einen Aufkleber mit …

Gordon Ramsay: Gesund schmeckt besser

Schon etwas länger bin ich um „Gesund schmeckt besser“ von Gordon Ramsay herumgeschlichen. Beim Einkauf der BEEF! habe ich dann aber aber endlich zugeschlagen und mir mein Exemplar gesichert. Natürlich geht es im Buch primär darum, gesund und lecker zu kochen. Das sich das nicht ausschließen muss, ist hoffentlich nicht erst durch dieses Buch bekannt.Mir gefällt, dass die Gerichte nicht in dieses übliche Fisch/Fleisch-Gebilde gepresst sind, sondern in Morgens/Mittags/Abends. Daneben gibt es aber auch gesunde „Festessen“, „Gesundes für Kinder“ und natürlich Desserts. Die Gerichte sind bis auf einige Ausnahmen mit weitestgehend herkömmlichen Zutaten zuzubereiten und nicht HalliGalli abgehoben. Auch die Zubereitungen lassen sich in der heimischen Küche bewältigen, Raketentechnologie wird ausnahmsweise nicht benötigt. Passend dazu werden am Ende des Buches auch noch einige Basics erläutert. Bis auf einige Ausnahmen (wer packt seinem Kind schon gedünstete Gambas und Räucherfischcreme zum Schulbrot?) sind die Rezepte geradlinig und stimmig. Der Kochaufwand hält sich oft in Grenzen, was nicht nur Zeit spart, sondern auch die Nerven schont. Andererseits habe ich auch noch kein Rezept entdeckt, das mich beim Durchlesen …

Angetestet: Das Bilker Nudelhaus

Düsseldorf und seine Bringdienste – das ist so eine Sache für sich. Der überwiegende Teil ist einfach komplett für die Tonne. Deshalb freut man sich schon, wenn man einen mittelmäßigen Lieferservice entdeckt. Über Pizza.de stießen wir so auf das „Bilker Nudelhaus„. Natürlich, wie fast alle Bringdienste hat auch das Nudelhaus auf Pizza.de fast volle Punkte. Aber nach diesen Bewertungsportalen sollte man sich auch einfach nicht richten. Einer Bestellung stand wenig im Wege: Viel schlechter als alle bekannten Bringdienste kann es eh nicht werden, die Preise sind stimmig und die Karte besticht durch fehlende Gerichte asiatischer, Mexikanischer, indischer und deutscher Natur. Ich bin ein großer Fan von Lokalen, die sich nicht quer durch den Globus kochen – darunter leidet einfach die Qualität. Unser Dreiköpfiges Testteam bestellte zwei Pizzen, einen Salat und ein Pastagericht. Als Dankeschön für die Bestellung gab es sogar eine Flasche Weisswein umsonst – der allerdings nur zum Kochen geeignet ist. Das Essen kam heiß an und besonders die Pizzen sahen auf den ersten Blick gut aus – und konnten den Eindruck auch bestätigen. …

hmmm…Kross-Lachs mit Tagliatelle-Salat.

Also ich habe es gestern Abend mal wieder mit Fisch probiert, bin politisch Korrekt im Bio-Supermarkt einkaufen gewesen und habe lecker Lachs zubereitet. Da merkte ich, dass ich das Paniermehl vergessen habe, ist aber nicht schlimm….es gibt Alternativen. Nehmen wir doch einfach Cornflakes! Also, Panade vorbereiten: Ei verühren, Cornflakes etwas zerbröseln, ein wenig Mehl dazu, nach Geschmack würzen. Fisch erst im Ei, dann im Mehl/Flakes wenden. Fisch anschließend in Butter braten, beide Seiten nur kurz, der Fisch darf noch schön saftig bleiben. Tagliatelle kochen, Mozarella, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und frische Champignons schneiden. Pilze kurz anbraten, alles zusammen in eine Schüssel, eine leckere Vinaigrette dazu und fertig ist der Salat. So hat man ein einfaches, schnelles und leckeres Essen für nen Sonntag Abend, an dem man nicht soo lange in der Küche verbringen will.

BEEF! – Die Emma für kochende Männer.

Extra für Euch habe ich die 9,80 Euro für das neue BEEF!-Magazin investiert und mich durch das Magazin gearbeitet. Zielgruppe laut Heftuntertitel: „Männer mit Geschmack“. Aber auch Frauen sollten den folgenden Bericht lesen, das spart bei der Männersuche viel Zeit: Vergesst die intimen und emotionalen Gespräche, es genügt die Frage „Bist Du BEEF!-Leser?“, um zu wissen aus welchem Holz ein Mann (besser nicht) geschnitzt ist. Preis und Verarbeitung Den Preis von fast 10 Euro finde ich schon ganz schön happig. Da kriegt schon die ein oder andere Kochbuchperle im Angebot für. Dafür ist die Verarbeitung hochwertig. Dickes Cover, gutes Papier. Erstklassige Fotos. Der Clou steckt in der Heftmitte: Das 4-Gänge-Menü zum Nachkochen ist auf einer Zeitleiste, die man ausklappen kann. So hat man immer im Blick, was man wann machen muss. An der Qualität gibt es nichts zu rütteln, ein wahrer Hingucker. Die Inhalte BEEF! definiert sich als „ein Magazin für Männer“. Immer wieder fällt in dem Magazin dieser Satz. Aber was soll das heißen? Im Fall von BEEF!: Extremste Stereotypen. Der Mann, das überlegene …

Dankeschön – Wir sind “Website der Woche”

Einmal in der Woche, immer Montags von 19:00 bis 21:00 Uhr, läuft „Die Sendung mit dem Internet“ auf Antenne Düsseldorf und im Netz. Eine gemeinsame Produktion von Antenne Düsseldorf und RP Online, die ich ganz gerne höre – auch weil keine nervige Radiomusik stört. In der Sendung vom 12. Oktober wurde nun „Topf und Löffel“ zur Website der Woche gekürt – wow! Da haben wir uns – einem Kochblog angemessen – ein Schnitzel gefreut und bedanken uns. In der Sendung (online als MP3 abrufbar, der Beitrag über uns beginnt ab ca. 5:25 Minuten) erhalten wir vier von fünf „Kochlöffel“ – nicht die volle Punktzahl, weil wir etwas unregelmäßig schreiben ;) Wir geloben Besserung und freuen uns!

It’s just ham & cheese

Ja. Sorry. Aber in letzter Zeit habe ich wenig(er) gekocht. Trotzdem: Der Blog schläft nicht. Ich habe jetzt etwas frei und es wird sich auch wieder was tun. Aber auch ein bisschen anders: Nicht nur Rezepte, auch mal Allgemeineres rund ums Thema. Zum Beispiel die Mini Variante von Gordon Ramsay, in Deutschland bekannt durch „In Teufels Küche„: Den ersten Teil kannte ich bereits, Teil zwei und drei habe ich, genau wie die echte Begegnung der beiden bei NutriCulinary gefunden. Ein schöner Blog, den ich euch gerne empfehle. NutriCulinary