Fleisch
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Asiatisches Rinderfilet aus dem Wok

Besser nie als spät – Nutri Culinary sucht schon seit einiger Zeit nach den schnellsten Rezepten der Kochblogger-Welt und da hab ich doch auch noch was im Köcher. Natürlich, standardmäßig käme Pasta auf den Tisch – aber das ist irgendwie zu einfach und es sind schon zu viele schnelle Pastarezepte eingereicht. Also machen wir doch was mit kleinen Nudeln – Reis. Das Rezept stammt im Original aus dem dem gerade erst ergatterten Buch von Gordon Ramsay, allerdings habe ich einige Veränderungen vorgenommen da mir das Gericht weder soßig genug war, noch ich alle Zutaten dafür hatte.

Rindfleisch aus dem Wok

Den setzen wir auch als erstes direkt an. Ich habe einen Jasmin-Reis aus dem Chinaladen entdeckt, der schön aufgeht und wunderbar aromatisch schmeckt. Dabei verfahre ich nach der Tassen-Methode: Eine Tasse Reis auf zwei Tassen Wasser. Zum Schluss gebe ich noch immer eine Tasse für den Topf als Bonus dazu und bin damit immer gut gefahren. Etwas Salz und dann auf mittlerer Stufe bei geschlossenem Deckel köcheln. Bei besagtem Reis reichen auch übrigens locker zwei Tassen für drei bis vier sehr hungrige Personen – der geht richtig schön auf.

Während der Reis also vor sich hinköchelt, schneiden wir ein schönes Stück Rinderfilet (ca. 400g) in feine Streifen und würzen es etwas mit Salz und Pfeffer. In den heißen Wok geben wir etwas Erdnussöl und braten das Rind kurz und scharf an – es darf in der Mitte noch Rosa sein, weil es nachher noch etwas nachgart. Das Fleisch auf einen Teller bei Seite legen und im Wok bei jetzt mittlerer Hitze etwas frische Chili, eine gehackte Knoblauchzehe und ein schönes Stück frischen Ingwer (fein gehackt) kurz andünsten (bei dem Wort muss ich immer hieran denken – ich kann nicht anders).

Jetzt kommt das Gemüse ins Spiel – da sind wir flexibel. Im Original werden 150g Champignons, 1 Möhre, 1 Paprika, 150g Zuckerschoten und 2 Frühlingszwiebeln verwendet. Aber man nimmt eben das, was da ist oder was man bekommen hat. Wichtig ist dabei, zuerst das Gemüse mit etwas Biss (Möhre, Paprika)  mit etwas Wasser (der Dampf hilft das Gemüse zu Garen) in den Wok zu geben. Das ganze darf so zwei Minuten garen, dann folgt das weichere Gemüse.

In der Zwischenzeit (da fällt mir doch Spontan „Maniac Mansion“ ein – die Küche sah da aber eher unappetitlich aus) kümmern wir uns um die Soße. Das Original sieht mir hier allerdings zu wenig Soße vor (immerhin haben wir Reis als Beilage, da darf es schon was mehr sein) und Austernsauce und Maisstärke hab ich auch nicht am Start. Auf Zucker verzichte ich auch, weil ich dafür schön süßen und dickflüssigen Ketjap Manis (wieder aus dem China-Supermarkt) habe, da ist genug Zucker drin. Hier also meine Variante:
Ordentlich Sojasauce (mindestens 10 Teelöffel) mit etwas Limettensaft (alternativ: Reisessig), 3 Teelöffeln Ketjap Manis (alternaiv: Noch mehr Sojasoße, dafür etwas Zucker), 5 Teelöffeln Wasser und etwas Maisstärke (hab ich nicht, dafür habe ich etwas Johannisbrotkernmehl genommen) verrühren. War mir aber immer noch etwas zu wenig, deshalb etwas Tamarinden-Sauce (Asia-Markt) und 3-5 Teelöffel Sweet-Chili-Sauce (allerdings eine gute und nicht das bekannte Zucker-Zeugs) noch hinzu.

Unsere Saucen-Komposition jetzt über das Gemüse geben und auch das Rindfleisch dazu geben. Durchrühren, abschmecken und auch schon ist der Reis fertig. Zum Schluss die Frühlingszwiebel darüber geben und schon sind wir in knappen 30 Minuten fertig.

Bei den Zutaten würde ich mir echt keinen Stress machen – wichtig: Nehmt gutes Rindfleisch und nicht so ein Gulasch-Zeugs. Es soll ja schmecken und nicht Fleischkaugummi werden.

Kategorie: Fleisch

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Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

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