Alle Artikel in: Blog

Meica macht das Weihnachten

Es war Montagabend und ich döste auf der Couch nach einem anstregenden Arbeitswochende vor mich hin. Doch dann kam sie – DIE Meica-Werbung. Die, in der der Knackwurst-Lieferant doch tatsächlich Werbung für sein Produkt macht (logisch) – und zwar für den Weihnachtsabend. Richtig. Da sitzt die Familie groß beisammen, versammelt sich um den Tisch und was gibt’s auf den Letzteren? Zwei Dosen Meica-Knackwurst. Ich muss sagen: Weihnachtsfeeling pur! Da kam ich echt aus dem Lachen nicht mehr raus. Seitdem ich mich zurückerinnern kann, gab es bei uns immer etwas Festliches auf den Tisch. Nur eine Ausnahme, Miracoli, gab es mal als das bestellte Fleisch schlecht war und alles andere ausverkauft. Aber das liegt bestimmt über 10 Jahre zurück. Weihnachten und ein festliches Essen gehört zusammen. Da die Familie auch im Mittelpunkt steht gibt es bei uns meistens etwas „aktiveres“ Essen, wie Fondue oder Raclette. Da bleibt mehr Zeit zur Interaktion und Kommunikation, der ganze Vorgang „Essen“ dauert länger und es verstärkt meinen Gedanken des „festlichen Rituals“. Und dann das. Knackwurst. Leider ist Meica auch ein …

Shop & Löffel

Man könnte meinen, es hätte sich Nichts getan. Das wäre aber falsch. Es hat sich sogar einiges getan. Einen Beweis seht ihr rechts (da –>). Ganz brandneu ist nämlich unser Shop, indem wir jetzt selbstproduzierte TK-Ware in ungewaschenen Tupperschüssel es Topf&Löffel-Fanware zu kaufen gibt. Bevor sich aber jemand aufregt: Das ganze war weder geplant, noch sonst was. Wir betreiben hier kein Sellout wie die Deutschrap-Labels Ende der 90er. Die ganze Story: Cannemann hatte Geburtstag und ich war auf der Suche nach dem passenden Präsent. Es sollte etwas mit dem Blog zu tun haben. Und im Internet bestellbar, denn nur dem Internet kann man trauen. Außerdem ist alles aus dem Internet viel Cooler als aus einem richtigen Geschäft. Und so kam Can aka Candy also zu seiner Kochschürze: Und da die Vektordatei fertig war, bei Spreadshirt freigeschaltet und alles so wunderbar klappt, gibt es jetzt diesen Link in der Sidebar. Angelegt habe ich bislang nur eine Kochschürze und ein passendes T-Shirt. Sollte aber tatsächlich jemand da einkaufen wollen und ein weiteres Produkt wünschen, so möge er …

Brat-Apple

So kochen, bzw. braten sie also – die Apple-Geeks. Verdammt lustiges Video einiger Kölner Design-Studenten – nur ob das Piepsen hätte sein gemusst? Lag wahrscheinlich an dem verwendeten Betriebssystem – und jetzt bitte mit OS-Bashing in den Kommentaren starten ;) Gefunden via Webzeugkoffer@Twitter

Wieviel Marketing muss eigentlich sein?

Rund um das Kochen ist ja wirklich eine riesige Marketingmaschine entstanden. TV-Shows, nach TV-Shows: Rach, Jamie Oliver, Gordon Ramsay, Küchenchefs, Küchenschlacht, Lafer, Lichter, Lecker, Lanz kocht, Die Chefkochs, Tim Mälzer,… Jeder bringt noch seine Bücher auf den Markt und hält das Gesicht für Pfannen, Zangen, Fonds, Gewürzmischungen oder Maggi-Tüten hin. In ihren Restaurants trifft man die Promi-Köche schon lange nicht mehr, dazu gibt es viel zu viele Termine im TV. Aber ist das nur ein Problem der Promi-Köche? Nein, auch ganze Restaurant-Ketten gehen diesen Weg mit. Damit meine ich jetzt nicht McDonalds mit ihrem Ketchup, sondern z.B. das Blockhouse. Rund um das beliebte Steakhouse ist eine ganze Produktreihe entstanden. Von Fleisch-Erzeugnissen wie Carpaccio, Steaks, Burger gibt es aber noch viel mehr. Knoblauchbrot, Saucen, Dressings, Pfeffer. Auch das Mongo’s bietet mittlerweile die Marinaden zum Kauf an. Noch stärker als bei den TV-Köchen frage ich mich hier: Was soll das? Untergräbt man damit nicht das eigene Geschäftsmodell? Das Carpaccio im Blockhouse sieht nämlich echt so aus, als würden sie ihre eigenen TK-Produkte verwenden. Also, statt einfach in …

Fuerteventura

Wenn ihr diesen Beitrag lest, sitze ich (Ben) schon im Flieger Richtung Fuerteventura. Da werde ich nicht nur ordentlich urlauben, sondern auch lecker Cerveza, Papa Arrugadas, Mojos und Frischfisch genießen und euch hoffentlich ein paar schöne Impressionen und Rezeptideen mitbringen. In der Zeit müsst ihr aber trotzdem nicht neue Rezepte verzichten. Bei mir hatte sich so viel aufgestaut, dass ich genügend Artikel vorgeschrieben habe, dass riecht sogar noch für die Woche nach meiner Rückkehr. Außerdem habt ihr ja noch Can, der bleibt ja hier im kalten Deutschland während ich bei knappen 30 Grad im Meer plansche. Hahaha! Bis in Bälde!

Mit Soße spitze? – Gammeldönerbuden sollen in NRW an den Pranger

540.000 Betriebe hat die Lebensmittelüberwachung 2008 unter die Lupe genommen. In ca. 130.000 Fällen wurden Verstöße festgestellt -fast jeder vierte Betrieb ist damit betroffen. Ganz übel sieht es bei dem Deutschen liebsten Fastfood, dem Döner aus: In der Geflügelfleisch-Dönerspießproduktion sei von 875 Imbissbetrieben jeder zweite Betrieb beanstandet worden. – so die Rheinische Post. Ich weiß schon, warum ich selten bis nie Döner esse. An den Pranger, ihr Sünder! „Was tun“ sprach also Zeus, „die Götter sind besoffen und kotzen in den Olymp“. Die Grünen im Landtag NRW fordern: Die Gammelbuden müssen öffentlich gemacht werden um die Kunden zu warnen und haben deshalb einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht. Konkret fordert man ein „Smiley-System“, wie es z.B. bereits in Berlin-Pankow gibt. Dort werden gute hygienische Standards entsprechend belohnt: Der Smiley wird an Betriebe und gastronomische Einrichtungen vergeben, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben. Diese im wahrsten Sinne des Wortes saubere Arbeit wird damit für alle Besucherinnen und Besucher sichtbar, denn das Unternehmen bekommt eine Urkunde und einen Aufkleber mit …

Dankeschön – Wir sind “Website der Woche”

Einmal in der Woche, immer Montags von 19:00 bis 21:00 Uhr, läuft „Die Sendung mit dem Internet“ auf Antenne Düsseldorf und im Netz. Eine gemeinsame Produktion von Antenne Düsseldorf und RP Online, die ich ganz gerne höre – auch weil keine nervige Radiomusik stört. In der Sendung vom 12. Oktober wurde nun „Topf und Löffel“ zur Website der Woche gekürt – wow! Da haben wir uns – einem Kochblog angemessen – ein Schnitzel gefreut und bedanken uns. In der Sendung (online als MP3 abrufbar, der Beitrag über uns beginnt ab ca. 5:25 Minuten) erhalten wir vier von fünf „Kochlöffel“ – nicht die volle Punktzahl, weil wir etwas unregelmäßig schreiben ;) Wir geloben Besserung und freuen uns!

It’s just ham & cheese

Ja. Sorry. Aber in letzter Zeit habe ich wenig(er) gekocht. Trotzdem: Der Blog schläft nicht. Ich habe jetzt etwas frei und es wird sich auch wieder was tun. Aber auch ein bisschen anders: Nicht nur Rezepte, auch mal Allgemeineres rund ums Thema. Zum Beispiel die Mini Variante von Gordon Ramsay, in Deutschland bekannt durch „In Teufels Küche„: Den ersten Teil kannte ich bereits, Teil zwei und drei habe ich, genau wie die echte Begegnung der beiden bei NutriCulinary gefunden. Ein schöner Blog, den ich euch gerne empfehle. NutriCulinary

Frosta ist für virales Marketing da

Seit dem 12. Mai geht’s wohl schon los, ich habe erst vorgestern mein Paket und damit die Zusage von Frosta bekommen: Ich bin Frosta-Scout! Frosta-Scout? Frosta hat vor längerer Zeit nach Scouts gesucht, Menschen die Frosta Produkte testen wollen und darüber berichten. Ich bin kein Freund von Tiefkühlware, habe nur für den Notfall ein bis zwei Exemplare einer noch nicht vorgebackenen Tiefkühlpizza (und auch nur diese Variante) im Eis liegen. Und da Frosta ja ganz schön überzeugt von seinen Produkten zu sein scheint (keine Zusatzstoffe, echte Gewürze), habe ich mich auf gut Glück einfach beworben. Mehr als nicht schmecken kann’s ja nicht. Für die schnelle Mittagspause im Büro wird es schon reichen. Hoffe ich. Das BestechungsWillkommenspaket Heute kam dann also das Willkommenspaket an. Inhalt: Gutschein über 25 Euro für sechs „Gourmet Mahlzeiten“ (man muss allerdings erst in Vorkasse gehen und die Rechnungen einschicken), allerlei PR-Tüddelei (Kühlschrankmagnete, Firmenproskete, usw. Als interessant erweist sich aber die E-Nummern-Liste), Fragebogen um die Freunde zu interviewen, eine Frosta-Kochschürze und ein Paket Solino-Espresso. Vor allem beides letztere ist eine nette Dreingabe, …

The Fast & Furious: Essen in New York

Ende April war ich zum ersten Mal in meinem Leben in New York. Eine fantastische Stadt! Die Eindrücke sind schwer zu beschreiben. Es ist schon etwas seltsam, wenn man wirklich zum ersten Mal in einer Stadt (oder in diesem Fall auch: In einem Land und auf einem Kontinent) ist, die man aber seit Jahren zu kennen glaubt. Seitdem ich wieder in Deutschland bin, fällt mir erst auf, wie verdammt häufig Serien und Filme in New York spielen. Ich genieße es, im Urlaub jeden Tag essen gehen zu können. In New York war das etwas anders. Es ist schier unglaublich, wie schnelllebig diese Stadt ist. Hektik und Tempo bestimmen da den täglichen Takt, die wenigsten Menschen essen zu Hause oder werfen da ihre Kaffeemaschine an. „To Go“ lautet das Zauberwort, für fast alles. Überall sieht man Hot-Dog oder Prezel-Verkäufer (Ja, unsere Brezeln sind da echt ein Verkaufshit) und ich behaupte, der durchschnittliche New Yorker verbringt vielleicht am Tag 30 Minuten mit der Nahrungsaufnahme – alle Mahlzeiten zusammengerechnet. Wir waren meistens Abends so gerädert vom Tag, dass …