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Martelli – Die vielleicht beste Pasta der Welt

Durch Zufall stieß ich auf Pasta der Familie Martelli. Richtig gelesen: Familie. Da ist noch ein Familienbetrieb in der Toskana am Werk, die im Jahr soviel Pasta herstellen wie Barilla in einer Stunde. In Handarbeit und mit viel Liebe wird die Pasta hergestellt, die durch Bronze walzen gepresst und danach vom Wind der Maremma getrocknet wird.

Martelli Spaghetti

Allein die Packung offenbart schon die Qualität. Kilopackungen aus gelbem, dicken Papier, verschlossen mit Nieten. Das Öffnen wird fast zur Zeremonie. Und danach? Ist man erstmal Baff. Die Spaghetti sind so viel dicker als die bekannte Massenware. Sofort erkennt man die grobkörnige Textur. Aber das allerschärfste: Die Pasta ist oben noch gebogen, dort wo sie über der Leine zum Trocknen gehangen hat. Ich habe permanent ein Bild eines nicht allzugroßen toskanischen Hauses vor mir, in dem die Familienmitgliedern ihre Arbeit verrichten.

Und was soll man sagen? Im Gegensatz zu den Nudeln (man beachte die Wortwahl) von Jamie Oliver, ist das wirkliche Pasta. Den Unterschied schmeckt man, beißt man. Fantastisch.Was man allerdings tunlichst nicht machen sollte ist, die Pasta mit irgendwelchen Fertigpestos zu entweihen. Sie hat einfach besseres verdient.

Pastakochen

Googelt man nach der Pasta, wird man Preise knapp unter 6 Euro als Standard finden. Zu viel? Immerhin ist es eine Kilopackung, während normale Lieferanten in 500g Verpacken. Bleiben also knapp 2,90 Euro für 500g Spitzenpasta – ein Preis der nicht zu hoch gegriffen ist. Im Vergleich mit den Preisen der Konkurrenz, die bei weitem nicht die Qualität liefert, ist das sogar ein absoluter Schnapper. Ich mache jetzt erstmal eine größere Bestellung fit ;)

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Jahrgang 83 und hoffentlich schon lange genug dekantiert. Wohnt in Düsseldorf Flingern und ist seit Dezember 2016 Vater einer wunderbaren Tochter. Deshalb geht es in der Küche derzeit schnell und gesund zu. Naja, auf jeden Fall schnell.

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