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Butter Naan Rezept – einfach selber machen

Heute hab ich für Euch mal etwas anderes zum „backen“. Es gibt Butter Naan. Fast Überall auf der Welt wird Fladenbrot gebacken. Die meisten kennen es als „Pide“ aus dem türkischen Lebensmittel-Laden oder auch als Wrap in amerikanischen Fastfood-Ketten. Herkunft des Butter Naan Das Naan ist ein Pfannenbrot, das in gesamt Vorderasien, von der Türkei bis nach Afghanistant, Pakistan oder eben auch Indien verbreitet ist. Es ist nicht kompliziert in der Herstellung, schmeckt aber hervorragend zu Currys, oder einfach zum dippen in Cacik (Tzatziki) oder anderen Joghurt-Soßen. Es gibt viele Rezepte in diesem Internetz und darunter auch echt viel Müll. Ich habe das mal komplett durchforstet (ähem…na ja, fast) und habe ein gut funktionierendes Rezept für Euch zusammengestellt. Ihr braucht dazu am besten eine Gusseiserne Pfanne. Da das Butter Naan ohne Fett in der Pfanne gebacken wird, brennt so einiges an. Das kriegt Ihr mit der richtigen Pfanne aber auch easy wieder weg gespült. Butter Naan – auch für Veganer Und für alle Veganer oder Milchallergiker: Keine Angst: Die Butter kommt erst nachher drauf. Einfach …

Vegetarischer Caesar Salad mit Knusper-Tofu

Ein Klassiker, dieser Salat. Mag ich sehr gerne, geht hervorragend als vollwertige Mahlzeit oder in kleinerer Portion zu einem Burger. Oft wird der Salat mit gebratenem Hühnchen serviert. Das ist als Beilage zu einem Burger vielleicht nicht ganz passend, außerdem ist Hühnchen ja so eine Sache. Ich kaufe nur gutes Bio-Huhn, alles andere ist Tierquälerei. Aber statt 3,99 Euro für das Kilo, zahlt man dann schon mal 8, 9 oder mehr. Das macht den Salat dann schon zu einer teureren Angelegenheit. Außerdem: Muss es immer Fleisch sein? Nope. Tofu als Ersatz ist wohlbekannt und gerne genommen. Schmeckt nach nix und kann man alles mit machen. Aber: Es ist auch irgendein wabbeliges Zeug. Richtig knusprig geht das nicht, aber dass gibt gerade bei solch einem Salat den Kick. Der Trick: Wir panieren den Tofu im Grunde wie ein Schnitzel und schon haben wir unseren Knusper-Tofu. Ein Hinweis dazu: Den Dreh dafür habe ich erst später raus gehabt. Auf den Fotos selbst seht ihr den Salat mit ganz normal angebratenem Tofu – war zwar okay, aber kann …

Düsseldorf trifft’s Ländle: Altbier-Kässpatzn

Grüß Gott, Servus und Hallo. Heute gibt’s Essen für echte Wombats: Käsespätzle! Was soll man dazu noch sagen? Absolutes Wohlfühlessen. Lecker, warm, käsig und mit schön gerösteten Zwiebeln drauf. Alleine oder mit Braten, zu Hause oder auf der Wies’n. Käsespätzle gehen immer – wenn sie selbst gemacht sind. Das ist gar nicht so richtig schwierig, es glüht einem aber eventuell leicht das Handgelenk danach. Dafür wird man mit einem tippitoppi Geschmack belohnt, gegen den keine Fertigspätzle mit Analogkäsehaube ankommen. 500 g Spätzlemehl 5 Eier 1TL Salz 175 ml Mineralwasser oder Bier 120g Bergkäse 120g Comte 3-4 große rote Zwiebeln Puderzucker Petersilie In dieser Version grüßt Düsseldorf rüber ins Ländle, denn ich verwende bestes Schlüsselalt als Flüssigkeit. Wieso Wasser verwenden, wenn man Alkohol haben kann? Dazu nehmen wir bestes Spatzn-Mehl, ich habe mich für „Spätzemehl – Dunst“ von der Zeller Mühle entschieden – in Bio-Qualität. Habe ich irgendwann man über die TastyBox bestellt. Und dann ist da natürlich noch one more Thing: Der Käse. Ich habe mir zwei schöne Stücke von der Bio-Theke geholt, kann man …

Schnelle Pasta: Tagliatelle mit Pfifferlingen und Baby-Spinat

Ihr kennt das: Es ist Donnerstag-Abend, man kommt spät von der Maloche heim, die neue Folge Frauentausch läuft schon und jetzt muss man in der Werbepause was Anständiges auf’s Trapez zaubern. Tadaaaa! Euer Weisheitsblog Nummero Uno versorgt euch mit einem schnellen und einfachen Pastagericht! So einfach – Da wäre selbst Jamie Oliver neidisch Das ganze Rezept ist mega einfach. Und trotzdem lecker! Der Trick hinter dem Gericht: Die Pasta ist nur zart mit Soße benetzt und schwimmt nicht darin. Dafür hat die Soße alles, was Geschmack bringt – vor allem natürlich Weißwein und Sahne. Da wir aber nicht zu viel davon verwenden, braucht man auch kein ganz so schlechtes Gewissen zu haben. Bei dieser Pasta mit Pfifferlingen machen tatsächlich die Pilze die meiste Arbeit. Um den Arbeitsaufwand nochmal zu minimieren, könnt ihr auf die tiefgekühlten Pfifferlinge zurückgreifen. Dann lasst Euch aber diesen Tipp mitgeben: Schmeißt die Pfifferlinge direkt us der Kühlung in die Pfanne und lasst sie nicht antauen. Sonst werden sie sehr wässrig. Nimmt man jetzt noch fertig gewaschenen Babyspinat aus der Tüte – …

Canolitos Herbstgratin

Ende November beginnt in den USA immer die Saison der großen Völlereien. Man sagt, Thanksgiving bereite den Magen für das große Fressen zu Weihnachten. Neben dem Truthahn gehören auch Süßkartoffeln und Cranberries zum Standard Repertoir! Klassisch gibt es einen Süßkartoffelauflauf oder Süßkartoffelbrei. Ich habe das Ganze ein wenig varriiert und hier ist mein Süßkartoffelgratin: Zuerst werden ungefähr 5-6 Süßkartoffeln geschält und in ca. 2-4 mm dicke Scheiben geschnitten. Das ist bei Süßkartoffeln gar nicht so einfach. Die Dinger sind ziemlich hartnäckig. Wenn das erledigt ist, einfach 200 ml Sahne, 500 ml Joghurt, 150 ml Milch, zwei gezupfte Zweige Thymian, eine ordentliche Handvoll Petersilie (gehackt natürlich), ein paar Prisen Salz und Pfeffer und ein wenig Abrieb von der Muskatnuss verquirlen. So, die Süßkartoffel-Schnibbel kommen jetzt in eine gefettete Form, wenn man Zeit hat, kann man die Kartoffeln ordentlich hintereinander anordnen, muss aber nicht sein. So kompliziert ist es nicht, denn jetzt wird einfach Käse über das Ganze gerieben, bis die Süßkartoffeln bedeckt sind, dann kommt das Sahne-Joghurt-Gemisch drüber. Danach einfach das Gratin in den auf 220° …

Spaghetti Tommi

Welcome Back! Wer eine ziemlich einfache, aber köstliche Feierabend Mahlzeit kredenzen möchte ist mit den Spaghetti „Tommi“ gut bedient. Es geht schnell, kostet wenig und schmeckt jooot! Also, legen wir los. Erstmal geht es an die Schnibbel-Arbeit: Wir nehmen zwei kleine Scharlotten, eine gute Hand voll getrockneter Tomaten in Kräutern, 1 mittelgroße Paprika und drei mittelgroße Champignons und würfeln das ganze jeweils. Jetzt geht’s ans anbraten. Die Scharlotten und die getrockneten Tomaten in ordentlich Olivenöl schwitzen, bis die Scharlotten glasig sind. Dazu geben wir noch Tomatenmark, ungefähr zwei Teelöffel. Danach einfach die Pilze und die Paprika in die Pfanne geben. Da wir die Paprika und Champignons nicht zu labbrig haben wollen, braten wir sie nur kurz an. Nun wird das ganze mit nem ordentlichen Schuss Rotwein abgelöscht. Dazu geben wir eine ordentliche Prise Zucker, Salz und Pfeffer und lassen den Wein etwas einkochen. So, jetzt der Feinschliff: Oregano und Thymian dazu und noch mehr Wein und passierte Tomaten. Wir kochen das ganze noch ein bisschen und packen 1 1/2 Esslöffel Frischkäse dazu, wer will würzt …

Würzige Linsensuppe indischer Art

Linsensuppe muss ja nicht immer Kartoffelstücken und Mettwurst sein. Indisch geht’s auch. Reicht für 4 Personen als Vorspeise oder für 2 als Hauptgericht. Eine fein gehackte Zwiebeln, 2 fein gehackte Knoblauchzehen und etwas gehackten Chili in Olivenöl sanft andünsten. 1 EL Tomatenmark, 1 TL gemahlener Kreuzkümmel (Ground Cumin), 1 TL gemahlener Koriander, 2 TL Garam Masala, 1 TL gemahlener Ingwer und 1 TL Kurkuma dazugeben und vermengen. Nun ca. 300g gewaschene Linsen (getrocknete, nicht die eingeweichten aus der Büchse – wenn es geht rote Linsen) und 1 Liter Geflügelfond dazugeben. Köcheln lassen bis die Linsen weich sind, eventuell Flüssigkeit nachgeben. Mit einem Pürierstab ordentlich darum runfurhwerken, aber nicht alles pürieren. Etwas Struktur darf schon bleiben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit einem Klecks Joghurt und ein paar Spritzern Olivenöl servieren.

Kürbis-Ingwersuppe mit Kokos

Letzte Woche habe beim Einkauf zufällig einen Kürbis entdeckt und mich spontan dazu entschieden, mal wieder eine Kürbissuppe zu machen. Das Fruchtfleisch aus dem Kürbis holen und in mundgerechte Portionen schneiden. In einem Topf mit Erdnussöl anbraten, bis der Kürbis (Röst-)Farbe annimmt. Eine fein gehackte Chilischote, eine gehackte Knoblauchzehe und  großes, ebenfalls fein gehacktes Stück Ingwer dazugeben. Beides kurz mit anrösten und danach mit Geflügelbrühe ablöschen. Ungefähr eine Stunde einkochen lassen, dabei überprüfen ob nicht Flüssigkeit fehlt. Zum Schluss ca. 1/3 Dose Kokosmilch dazugeben und nochmal kurz aufkochen. Etwas salzen und mit Garam Masala und Cumin würzen. Danach den Topf von der Platte nehmen und mit einem Pürierstab schaumig – na was wohl? – pürieren. Zum Schluss noch mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Wer mag, kann die Suppe jetzt noch aufwerten – z.B. mit etwas frisch gehacktem Koriander und einigen frisch gebratenen Garnelen. Aber auch ohne eine sehr leckere Suppe, die bei uns öfter auf den Tisch kommt. Zutaten (für ca. 2 Personen) Ein kleiner Kürbis Großes Stück Ingwer Eine Knoblauchzehe Eine kleine Chilischote ca. …