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Woher denn nun?

Ich will hier ein kurzes Plädoyer für das bewusste Einkaufen von Lebensmitteln halten! Nennt mich einen versnobten Öko-Faschisten, aber ich achte in letzter Zeit stärker darauf, woher meine Lebensmittel stammen. Da stellen sich fragen wie: Bio oder nicht Bio? Die Gurke aus Spanien oder aus dem Rheinland? Kauf ich jetzt den überfischten Tunfisch, oder nehm ich den aus der Hochseekultur? Man kann die selben Dinge bewußt einkaufen, wenn die Infrastruktur gegeben ist, und es schmeckt genau so gut!

Die Dichte von Bio-Supermärkten, die auch ein gutes Fleisch-Angebot haben wird immer größer. Die verarbeiteten Tiere sind nicht vollgestopft mit Medikamenten, das Gemüse nicht getränkt in giftigen Pestiziden. Es gibt ja nicht mehr nur die typischen Bio-Körner-Lebensmittel, sondern annähernd alles, was man auch in anderen Supermärkten finden kann! Oft schmecken die Produkte auch besser, weil auf viele chemische Zusatzstoffe verzichtet wird.

Ein Problem bei vielen Bio-Produkten ist folgendes: Manche veralteten Denkstrukturen wollen vorschreiben, dass ein Bio-Brötchen auch unbedingt wie ein Bio-Brötchen auszusehen und zu schmecken hat. Möglichst dunkel, möglichst viele Körner, möglichst trocken. Doch es geht auch anders! Es gibt inzwischen gutes Bio-Weizenmehl mit dem man köstliche Brote und Brötchen backen kann. Geht doch zum Beispiel mal in die Bäckerei Bastian’s in Düsseldorf oder Köln. Da findet man gute Beispiele!

Manchmal sucht man etwas länger, doch es lohnt sich. Man kocht mit einem guten Gefühl und muss trotzdem nicht auf den Genuss verzichten.

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Jahrgang 1982, geborener Düsseldorfer, pendelt zwischen Düsseldorf, Köln und Gütersloh. Er macht was mit Politik und Social Media und Videos. Can liebt das Backen und entspannt beim sich-beinahe-in-Trance-kneten. Von Mutters Klassikern bis zu einfachen, schnellen Gerichten: Wenn Zeit da ist, wird beim Kochen entspannt. An einem freien Tag gibt es nichts besseres, als stundenlang Soßen einzukochen.

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